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Apple: iPhone-Hersteller verlangt Booster-Nachweis von Mitarbeitern und setzt knallharte Frist

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Von: Markus Hofstetter

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Ein Apple Store in Shanghai
Apple erwartet von seinen Mitarbeitern, sich boostern zu lassen © vcg/imago

Booster oder negativer Schnelltest: Apple zieht bei seinen geimpften Mitarbeitern die Zügel an. Ungeimpfte trifft es noch härter.

Cupertino - In Deutschland ist es in der Corona*-Pandemie fast schon Alltag: Mitarbeiter, die ins Büro wollen, müssen oftmals einen Schnelltest machen. Das kann unabhängig davon sein, ob man Geimpft oder Genesen ist. Diesen Weg scheint nun auch das wertvollste Unternehmen der Welt zu gehen.

The Verge berichtet, dass Apple* von seinen Mitarbeitern eine Booster-Impfung verlangt. Dabei ist es egal, ob sie im Büro oder in einem der Läden arbeiten. Das Onlinemagazin bezieht sich dabei auf eine interne Email, die es einsehen konnte.

Apple: Vier Wochen Frist für Mitarbeiter

Wenn ein Mitarbeiter für eine Auffrischungsimpfung berechtigt ist, muss dieser innerhalb von vier Wochen das Angebot wahrnehmen. Andernfalls müssen die Apple-Beschäftigen in Abständen einen Schnelltest machen, bevor sie einen Laden, einen Partnerladen oder ein Apple-Büro betreten dürfen. Diese Regelung soll ab dem 15. Februar greifen.

Nicht geimpfte Mitarbeiter, oder die, die noch keinen Impfnachweis erbracht haben, müssen vor Betreten des Büros jedes Mal einen negativen Schnelltest nachweisen. Diese Regelung gilt ab dem 24. Januar. Allerdings soll noch unklar sein, ob dies sowohl Büroangestellte als auch Verkaufsmitarbeiter betrifft.

Apple verlangt von Mitarbeitern eine Corona-Auffrischungsimpfung: Schutz vor schlimmer Krankheit

„Wegen einer nachlassenden Effizienz der vollständigen Grundimpfung und dem Aufkommen hochansteckender Varianten wie Omikron* ist der Booster nun wichtig, um auf dem neuesten Stand der Covid19-Impfung und gegen die schlimme Krankheit geschützt zu sein“, zitiert The Verge aus der Email.

Bereits seit dem vergangenen Jahr erwartet Apple von ungeimpften Mitarbeitern, einen Schnelltest* zu machen, bevor sie ins Büro gehen. Ungeimpfte Verkaufsmitarbeiter sollten sich zweimal wöchentlich testen lassen. Das Unternehmen verlangte zunächst auch von geimpften Mitarbeitern einen Test, wenn auch nur wöchentlich. Später wurde die Häufigkeit dieser Tests reduziert.

Corona-Auffrischungsimpfung: Meta-Mitarbeiter brauchen Booster für Rückkehr ins Büro

Auch andere große US-Unternehmen ziehen die Zügel an. So verlangt Meta von seinen Mitarbeitern eine Auffrischungsimpfung, bevor sie im März dieses Jahres ins Büro zurückkehren können. Google dagegen fordert bisher noch keine Booster-Impfung. Mitarbeiter sollten jedoch zweifach geimpft sein. Zusätzlich sollen die Mitarbeiter einmal pro Woche eine PCR-Test machen. *Merkur.de ist Teil von IPPEN.MEDIA

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