Apple enttäuscht Börse

New York - Der Elektronikkonzern Apple steigert seinen Gewinn und verfehlt dennoch die Erwartungen der Analysten.

Der Elektronikkonzern Apple hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn von 25,9 Milliarden Dollar (18,9 Milliarden Euro) verbucht. Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 85 Prozent. Der Umsatz stieg um 66 Prozent auf 108 Milliarden Dollar. Auch die Zahlen für das vierte Quartal waren glänzend, dennoch verfehlte Apple damit die hohen Erwartungen der Analysten.

Im Zeitraum von Juli bis September erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn von 6,62 Milliarden Dollar (4,83 Milliarden Euro), wie der neue Vorstandsvorsitzende Tim Cook am Dienstag mitteilte. Gegenüber demselben Vorjahreszeitraum konnte der US-Konzern das Ergebnis damit um 54 Prozent steigern. Der Umsatz erhöhte sich im vierten Quartal im Jahresvergleich um 39 Prozent auf 28,3 Milliarden Dollar (20,6 Milliarden Euro). Analysten hatten mit 29,4 Milliarden gerechnet. Die größten Zuwächse habe das Unternehmen erneut in China erzielt, sagte Cook.

In dem Quartal, das am 24. September zu Ende ging, verkaufte Apple 17,1 Millionen iPhones - deutlich weniger als von Analysten erwartet und auch weniger als die 20,3 Millionen, die das Unternehmen im dritten Quartal abgesetzt hatte. Gut verkauften sich im vierten Quartal vor allem Laptops, dank eines neuen Betriebssystems lag der Umsatz in diesem Bereich um 30 Prozent höher als im vorherigen Quartal. Insgesamt setzte Apple 4,9 Millionen Macs ab, ein Rekord, der dem allgemein schwächelnden PC-Markt zuwiderläuft.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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