Werbung für das iPhone 13 Pro an der Glasfront eines Apple-Stores.
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Millionen weniger iPhones als geplant: Jetzt hat auch Apple mit dem Chip-Mangel zu kämpfen.

Halbleiter-Mangel

Apple kappt Produktionsziel für neues iPhone: Müssen Fans jetzt länger auf ihr iPhone 13 warten?

  • Patricia Huber
    VonPatricia Huber
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Die Halbleiter-Krise hat jetzt auch Apple erwischt. Deshalb muss der Konzern die Produktionsziele für sein neues iPhone zurücknehmen.

Cupertino - Die grassierenden Liefer-Engpässe bei Halbleitern haben nun auch den Branchen-Riesen Apple erreicht. Angesichts der Entwicklung musste der Konzern sein Produktionsziel für das iPhone 13 überraschend nach unten korrigieren, wie die Nachrichten-Agentur Bloomberg unter Berufung auf einen Insider berichtet.

Danach sollen dieses Jahr zehn Millionen iPhones weniger hergestellt werden. Statt den geplanten 90 Millionen sollen bis Jahresende nur noch 80 Millionen neue Smartphones vom Band laufen.

Chipkrise: Ende nicht in Sicht

Schuld daran sind Lieferprobleme bei den Chip-Zulieferern Broadcom und Texas Instruments. Zuvor waren besonders Autohersteller wie Daimler oder Volkswagen von der Chipkrise betroffen. Jetzt scheint auch Apple unter den Folgen zu leiden. Eine offizielle Stellungnahme des Konzerns oder der Chip-Zulieferer gab es bisher nicht.

Eine Besserung der Lage ist jedoch noch nicht in Sicht. Große Chiphersteller haben bereits gewarnt, dass auch im kommenden Jahr die Nachfrage noch deutlich höher sein wird, als das Angebot.

iPhone ist umsatzstärkstes Apple-Produkt

Erst Mitte September stellte Apple das neue iPhone 13 vor. Mit einem Umsatz-Anteil von knapp 50 Prozent ist das iPhone immer noch Apples wichtigstes Produkt.

Aber wie sieht es nun für die Verbraucher aus? Wer jetzt noch eines der neuen iPhones bestellt, soll es laut Angaben auf der Apple-Website noch im November erhalten. Dem iPhone unterm Weihnachtsbaum sollte also erstmal nichts im Weg stehen.

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