Frühjahrsevent

Apple Keynote - Konzern steigt in völlig neues Segment ein, neue iMacs dürften für Furore sorgen

  • Thomas Schmidtutz
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Apple hat heute Abend bei der Keynote zahlreiche neue Produkte vorgestellt. Neben einem aufgebohrten iPad überrascht der Konzern mit einer völlig neuen Produkt-Kategorie.

  • Apple hat im vergangenen Herbst mit Verspätung das neue iPhone präsentiert und gleich noch MacBooks mit selbst entwickeltem Prozessor.
  • Am Dienstag Abend haben die Kalifornier nachgelegt.
  • Es gibt völlig neue iMacs und erstmals seit Jahren eine völlig neue Produktkategorie.
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Update vom 20. April, 20.30 Uhr – Ok, das war’s. Kurze Zusammenfassung: Apple steigt mit den Ortungshelfern Air Tags in ein völlig neues Segment ein. Mit den digitalen Schlüssel-Anhängern sollen sich künftig etwa verlorene Rucksäcke oder Geldbeutel finden lassen. Die angekündigte Überarbeitung von Apple TV war überfällig. Außerdem dürften die neuen iMacs mit ihren Frühlingsfarben und dem schnelleren Prozessor viele neue Freunde finden. Und dazu macht Apple seinem iPad Pro mit dem selbst entwickelten M1-Chip richtig Dampf. Sieht unterm Strich also so aus, dass die Kalifornier nach dem starken Jahr 2020 auch 2021 in der Spur bleiben.

Wir bedanken uns fürs Folgen und sagen: Servus und einen schönen Abend.

Update vom 20. April, 20.03 Uhr – Die Preise für das iPad Pro bleiben saftig. Die große Version inklusive HDR-Display geht bei 1099 Dollar los, die kleinere Ausgabe gibt es ab 799 Dollar. Aber dafür erhält man ein Tablet mit den Rechenleistungen eines Top-Laptops. Fotografen, Video-Spezialisten oder User mit hohen Anforderungen an ihr Mobil-Gerät werden sich freuen. Alle anderen dürften auch mit dem im Herbst überarbeiteten iPad Air glücklich werden.

Update vom 20. April, 19.46 Uhr – Als nächstes ist das iPad dran. Apple rüstet sein iPad Pro künftig – wie von vielen erwartet - mit dem mächtigen neuen M1-Chip. Bei der Leistung versprechen die Kalifornier einen Sprung von 50 Prozent. Gegenüber dem ersten iPad soll das neue iPad Pro sogar 75 Mal schneller sein. Außerdem gibt es eine 5G-Unterstützung, Face ID, und eine 12 MP-Kamera, die beweglich ist und Besitzer während einer Video-Konferenz folgt. Ziemlich cool.  

Update vom 20. April, 19.21 Uhr – Bei Apple wird es nun richtig bunt. Die Kalifornier haben den iMac komplett überarbeitet – mit einem noch dünneren Bildschirm, sieben Farben, vor allem aber mit dem eigenen, besonders schnellen M1-Chip. Der neue iMac kommt mit einem 24-Zoll-Bildschirm, doch dank des überarbeiteten Gehäuses sind die Außenmaße kaum größer als beim alten iMac mit 21,5 Zoll-Display. Dazu gibt es eine bessere Kamera, bessere Mikrofone, sechs Lautsprecher für Videokonferenzen im Homeoffice. Außerdem schickt der Konzern neue Mäuse, Touch Pads und erstmals Tastaturen mit Touch ID an den Start - in den passenden Farbtönen.

Update vom 20. April, 19.17 Uhr – Die Air Tags waren der erste Höhepunkt. Jetzt geht es an Apple TV. Die Multimediabox unterstützt künftig 4K und HDR und sorgt damit für ein besseres Bild. Im Vorfeld galt eine Überarbeitung als überfällig.

Update vom 20. April, 19.08 Uhr – Die iPhone-Familie kriegt Zuwachs: Das iPhone 12 und das iPhone 12 mini gibt es demnächst auch in violett. Frühlingsgrüße aus Cupertino - und ein ganz neues Produkt: Die Air Tags - eine Art digitaler Schlüsselanhänger, um verloren gegangene Dinge wie Rucksäcke oder Geldbeutel zu finden. Die Spekulationen dazu gibt es schon seit gut zwei Jahren. Jetzt steigt der Konzern ins Accessoire-Geschäft ein. Der Preis: 29 US-Dollar, im Vier-Pack kosten die Air Tags 99 Dollar.

Update vom 20. April, 19.01 Uhr – Und los geht’s mit Tim Cook im kalifornischen Frühling in Cupertino. Würde man gerne tauschen. Zum Start bohren die Kalifornier ihre Kredit-Karte auf, die sie mit Goldman Sachs rausgeben. In Deutschland ist das Angebot nicht verfügbar. Bei der Podcast ist das anders. Künftig soll es einfacher werden, seine Lieblings-Podcast zu abonnieren. Nicht spektakulär, aber schon mal ein ordentlicher Auftakt.

Update vom 20. April, 19.00 Uhr – An der Wall Street ist die Euphorie vor dem Apple Special Event aktuell gedämpft. Gut 20 Minuten vor dem Beginn notiert die Aktie bei 133 Dollar und damit knapp ein Prozent im Minus. Der marktbreite S&P 500 ist 0,8 Prozent schwächer.  

Update vom 20. April, 17.58 Uhr – Ok, vor dem Beginn des Apple Special Event noch mal ein Blick auf die jüngsten Eckzahlen. Die Kalifornier haben vor Weihnachten mit einem Umsatzplus von gut 21  Prozent auf 111,44 Milliarden Dollar das beste Quartal ihrer Unternehmensgeschichte hingelegt. Unterm dem Strich verdiente der Konzern 28,76 Milliarden nach 22,24 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Zuwächse gab es überall. Alleine der Umsatz mit dem iPad legte inmitten der Corona-Pandemie um 41 Prozent auf 8,43 Milliarden Dollar zu. Heute Abend könnte der Konzern den Nachfolger des iPad Pro vorstellen und dem Geschäft mit den beliebten Tablets neuen Auftrieb geben. 

Update vom 20. April, 16.40 Uhr - Wenn eine wichtige Apple-Veranstaltung ansteht, trommelt auch Konzern-Chef Tim Cook gerne mit. „Ein wunderschöner Frühlingsmorgen für ein Apple-Event, Wir sehen uns gleich“, twittert Cook auf seinem Account.

Update vom 20. April, 16.13 Uhr - Nach dem US-Store ist jetzt auch der deutsche Apple Store aktuell nicht erreichbar. „Sind gleich zurück“, heißt es in der digitalen Ladenzeile. Am Nachmittag deutscher Zeit ist auch die US-Webseite in den Umbaumodus gegangen.

Apple Store: Die deutsche Ladenzeile ist im Vorfeld der Keynote am Dienstagabend vorübergehend nicht verfügbar.

Update vom 20. April, 14.31 Uhr - Neben den offenbar geplanten Hardware-Neuheiten könnten die Kalifornier heute Abend auch ein neues Update für macOS und iOS freigeben. Die iPhone-Software soll mit der Version 14.5 ein paar neue Features bekommen, darunter auch die Möglichkeit, das iPhone alternativ auch mit der Apple Watch freizugeben. Von der Option erhoffen sich viele Fans wegen der verbreiteten Maskentrage-Pflicht in der Corona-Zeit eine kleine Erleichterung.    

Update vom 20. April, 13.47 Uhr - Ok, Apple legt im Vorfeld der Keynote heute Abend, 19 Uhr, schon mal los. In den USA ist der Apple Store aktuell nicht erreichbar. „Wir machen ein paar Updates und sind dann wieder da“, heißt es auf auf der Homepage. Üblicherweise sind die Ladenzeilen des Konzerns mit Ende der Keynote wieder erreichbar. In Deutschland dürfte das heute Abend ab ca. 20 Uhr sein. 

Apple Keynote heute im Live-Ticker: Zahlreiche neue Produkte dürften kommen - darunter ein totales Novum

Erstmeldung vom 19. April, 17.49 UhrApple steht vor der offiziellen Eröffnung seines Produktjahres 2021. Am Dienstag (20. April) hat der US-Riese zum nächsten Event geladen. Die Show unter dem Motto „Spring loaded“ verspricht einen voll-gepackten Frühling. Weltweit spekulieren Fans und Apple-Auguren inzwischen fieberhaft, welche Neuheiten der Konzern in der Pipeline hat. Was Apple-Boss Tim Cook präsentieren könnte, was sonst noch wichtig ist. Die wichtigsten Infos im Überblick:

Apple Keynote 2021: Wann geht es los?

Ähnlich wie die vergangenen Events plant Apple wegen der Corona-Pandemie ein reines Video-Format. Start ist um 19 Uhr deutscher Zeit. In der offiziellen Einladung sind zwei Stunden eingeplant, doch zuletzt haben die Kalifornier ihr Programm deutlich schneller durchgezogen.

Apple Keynote im Live-Ticker: Wo kann man das Event verfolgen?

Apple plant das Event erneut als Videostream und räumt dafür seine Webseite frei. Außerdem überträgt der Konzern seinen viel beachteten Frühjahrstermin auch auf Youtube. Merkur.de berichtet hier im Liveticker.

Apple Keynote 2021: iPad, Air Tags, Apple Silicon?

Dazu gibt es im Vorfeld bislang allenfalls Gerüchte. Aber in den vergangenen Wochen haben sich einige Informationen zu möglichen Neuvorstellungen verdichtet. Danach könnte Apple sein iPad Pro aufbohren, das iPad Mini und auch die Einstiegsmodelle seines beliebten Tablets überarbeiten. Außerdem könnte es Neuigkeiten zu den seit längerem erwarteten Air Tags geben sowie zu Apple Silicon.

Erstes Apple Event 2021: iPad Pro gilt als gesetzt

Dass Apple am Dienstag ein neues iPad Pro vorstellt, gilt in der Community als nahezu sicher. Zwar dürfte sich in Sachen Design wohl kaum etwas tun, doch könnte Apple sein Spitzenmodell künftig mit einem Mini-LED-Display ausrüsten, heißt es. LED-Displays sind heller, haben ein geringeres Einbrennrisiko und glänzen mit einem höheren Kontrast - einschließlich eines besonders dunklen Schwarztons.

Allerdings kämpfen die Display-Hersteller bei kleineren LED-Anzeigen noch immer mit Produktionsschwierigkeiten. Beobachter halten es daher für möglich, dass Apple zunächst nur das iPad Pro mit 12,9-Zoll-Display mit LED-Anzeige ausrüsten könnte. Daneben dürfte das iPad Pro – wie bei Upgrades üblich – auch einen leistungsfähigeren Prozessor erhalten.

Apple hatte im Herbst mit dem MacBook Pro, dem MacBook Air und dem Mac mini erstmals in seiner Geschichte Geräte mit selbst entwickelten Prozessoren auf den Markt gebracht. Sie gelten als besonders schnell und energie-effizient und ermöglich damit ungewöhnlich lange Akku-Laufzeiten.

Daher wäre es keine Überraschung, wenn der Konzern am Dienstag auch dem iPad Pro entsprechende Chips aus der hauseigenen Entwicklungsabteilung spendieren würde.

Live-Ticker zur Apple Keynote: iPad Mini vor Upgrade

Ebenfalls als relativ wahrscheinlich gelten unter Beobachtern neue iPad Minis. Beobachtern zufolge könnte das Display mit 8,4 Zoll künftig spürbar größer werden als die bislang verbaute 7,9 Zoll-Anzeige. Möglich wird dies durch einen dünneren Rahmen auf der Vorderseite. Bei den Prozessoren könnte der Konzern auf die älteren A13 oder A14-Chips zurückgreifen.

Kommen die lange erwarteten AirTags bei der Apple Keynote 2021?

Seit gut zwei Jahren gibt es Spekulationen um eine komplett neue Produktkategorie bei Apple. Am Dienstag könnte es nun tatsächlich soweit sein. Dann könnten die Kalifornier offiziell den Startschuss für die Air Tags geben. Air Tags sind kleine Anhänger auf Bluetooth-Basis, die in Verbindung mit der Find-My-App dabei helfen sollen, verloren gegangene Geldbeutel, Schlüssel oder Rucksäcke wieder zu finden. Ein entsprechendes Patent für die Ortungshelfer hatte Apple bereits 2019 angemeldet. Es wäre das erste Accessoire in der Unternehmensgeschichte von Apple. Mit einem geschätzten Preis von 25 bis 30 Euro könnten die AirTags zugleich der bislang günstigste Einstieg in die Apple-Welt werden.

Spekulationen um eine möglicherweise bevorstehende Markteinführung hatten sich zuletzt verdichtet, nachdem Apple die „Wo ist?“-App vor wenigen Tagen auch für Dritte freigeben hat. So nutzen inzwischen etwa der E-Bike-Hersteller VanMoof oder Belkin (Computer-Zubehör) die Technologie.

Apple Keynote 2021: Neue iMacs mit Apple Silicon?

Apple will seine Hardware-Familie rund MacBook, iMac und Co. künftig komplett mit selbst entwickelten Chips ausrüsten. Der Umzug dürfte laut Konzern-Angaben aber insgesamt rund zwei Jahre dauern. Nach der Premiere der 13-Zoll-MacBooks im vergangenen Herbst könnten die Kalifornier jetzt nachlegen.

Danach könnte Konzern-Chef Tim Cook am Dienstag neue iMacs präsentieren, möglicherweise auch mit einem überarbeiteten Design und im Design des hochwertigen XDR-Displays für Profis. Erst im März hatte Apple beim iMac Pro den Stecker gezogen. Nun könnte ein Nachfolger auf Basis von Apple Silicon und der ARM-Plattform kommen. Als umstritten gelten hingegen Spekulationen um mögliche neue MacBooks mit den hauseigenen Chips. Auf ein neues 16-Zoll-MacBook Pro und die von vielen Mac-Usern sehnsüchtig erwartete 14-Zoll-Ausgabe müssen Fans daher wohl noch etwas länger warten.

Rubriklistenbild: © Jae C. Hong

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