ApplePay: Ab heute ist der Bezahldienst auch für die 46 Millionen Sparkassen-Card-Nutzer verfügbar.
+
ApplePay: Der Bezahldienst trifft bei den Sparkassen-Kunden offenbar auf große Nachfrage.

Interview

Sparkassen revolutionieren Bezahldienst und treffen damit bei ihren Kunden voll ins Schwarze

  • Thomas Schmidtutz
    vonThomas Schmidtutz
    schließen

Apple hat in Deutschland ein starkes zweites Halbjahr. Neben neuer Hardware räumt der Konzern auch mit seinem neuen Bezahlangebot ab. Die Sparkassen sind happy.

  • Apple hat seine Fans im Herbst gleich mit drei Events in Atem gehalten.
  • Aber die Kalifornier könnten am Dienstag womöglich noch weitere Produkte präsentieren.
  • Dazu punktet der Konzern gemeinsam mit den Sparkassen auch mit seinem Bezahlsystem Apple Pay.

Update vom 7. Dezember, 11.30 Uhr - Die Sparkassen haben mit der Einführung von Apple Pay offenbar einen Nerv getroffen. Bis Ende des Jahres „werden die Sparkassen mehr als 1,5 Millionen Apple-Pay-Nutzer haben“, sagte Apple-Pay-Chefin Jennifer Bailey der Welt am Sonntag. Die deutschen Sparkassen hatten den Bezahldienst erst im September für ihre 46 Millionen Girocard-Kunden freigeschaltet. Zuvor war der Dienst nur in Verbindung mit einer Kreditkarte verfügbar.

Damit haben die Kalifornier innerhalb von rund drei Monaten eine Million Sparkassen-Kunden für ihren Bezahldienst hinzugewonnen. Der Start von Apple Pay sei „eine der erfolgreichsten Produkteinführungen der Sparkassen in den letzten Jahren gewesen“, sagte auch Joachim Schmalzl, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen– und Giroverbands.

Die Nachfrage nach kontaktlosen Bezahlmöglichkeiten ist im laufenden Jahr wegen der Corona*-Pandemie deutlich gestiegen. Neben der Zahlung über das iPhone* lässt sich Apple Pay auch über eine Apple Watch* nutzen. Der Dienst lässt sich in wenigen Schritten freischalten.

Apple: Mit diesen beiden Produkten könnte der Konzern am Dienstag noch alle überraschen

Erstmeldung vom 4. Dezember 2020 - Apple* geht mit einem rund-erneuerten Produkt-Portfolio ins Weihnachtsgeschäft. Neben neuen Modellen der populären Apple Watch* und dem aufgebohrten iPad Air hat der Konzern das iPhone 12 vorgestellt, in vier neuen Varianten. Dazu kommen neue Lautsprecher und erstmals auch neue MacBooks mit dem von Apple selbst entwickelten Prozessor. In der Fachpresse wurden die neue MacBook Pro und das MacBook Air wegen ihres Tempos und ihrer ungewöhnlich langen Akku-Laufzeit gefeiert.

Wie es aussieht, könnten die Kalifornier jetzt noch mal draufsatteln. Darauf deutet jedenfalls ein internes Rundschreiben an Service-Dienstleister hin. Danach werde es am Dienstag (8. Dezember) um 17.30 Uhr US-Westküsten-Zeit Änderungen bei den AppleCare-Angeboten geben und die Unternehmen aufgefordert, sich auf „neue Artikel, neue überarbeitete Produktbeschreibungen und neue/überarbeitete Produkt-Preise“ vorzubereiten, schreibt die US-Webseite MacRumours unter Berufung auf das entsprechende Apple-Memo.

AppleCare ist eine Art Zusatzversicherung für die Hardware-Angebote des Konzerns und umfasst auch den entsprechenden technischen Support. Beim iPhone 12 Mini kostet AppleCare beispielsweise 169 Euro. Geht das iPhone während der Gewährleistungsdauer von zwölf Monaten kaputt, wird es repariert, mit einem Selbstbehalt von 29 bzw. 99 Euro.

Apple hatte in der Vergangenheit mehrfach neue Produkte um 17.30 Uhr Westküstenzeit via Pressemitteilung angekündigt, darunter die zweite AirPod-Generation oder das 16-Zoll MacBook.  

Apple: Neue Spekulationen um Luxus-Kopfhörer

Jetzt spekulieren Beobachter über weitere Neuheiten. Zu den heißesten Kandidaten gehören die Bügel-Kopfhörer (AirPods Studio) und die AirTags. Sie sind eine Art digitaler Anhänger, der dabei helfen soll, verlorene Schlüssel oder Taschen wieder zu finden. Ein entsprechendes Patent hatte Apple im vergangen Jahr angemeldet.

Die Vorstellung der neuen Apple-Suchhilfen war ursprünglich bereits für die erste Apple Keynote im Oktober und die dritte Keynote im November erwartet worden, fand dann aber nicht statt. Mit einem geschätzten Preis von 25 bis 30 Euro könnten die AirTags der bislang günstigste Einstieg in die Apple-Welt werden.

Außerdem wetten viele Beobachter auch auf die Ankündigung der AirPods Studio Kopfhörer. Sie dürften wohl mit Bluetooth-Funktechnologie ausgestattet sein und aktive Geräusch-Unterdrückung an Bord haben. Preislich könnten die neuen Highend-Kopfhörer je nach Ausstattung zwischen 350 bis 600 Dollar kosten, erwarten Apple-Experten. Allerdings gibt es zwei gut Jahren Berichte um eine angeblich bevorstehende Markteinführung der AirPods Studio, ohne das bislang etwas passiert ist. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen Digital Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant

Kommentare