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Arbeitgeber kritisieren, dass viele Bewerber der Bundesagentur nicht auf die ausgeschriebenen Stellen passen.

Arbeitgeber kritisieren Bundesagentur

Frankfurt am Main - Viele Bewerber, die von der Bundesagentur für Arbeit vermittelt werden, entsprechen nicht den Stellenausschreibungen, bemängelt Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt.

Die Bundesagentur für Arbeit schickt nach Darstellung der Wirtschaft vielen Firmen noch immer ungeeignete Bewerber. Zwar seien in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte erzielt worden, sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt der “Welt am Sonntag“. Doch müsse die Nürnberger Behörde Arbeitslose besser beraten und vermitteln. Viele vorgeschlagene Bewerber entsprächen nicht dem Stellenprofil.

Die BA hilft den Arbeitgebern zufolge nicht genug, um die richtigen Bewerber zu vermitteln. “Zur funktionierenden Vermittlung gehört auch, dass Arbeitslose passende Angebote für Anpassungsqualifizierungen erhalten und die regionale wie berufliche Mobilität optimal unterstützt wird“, bemängelte Hundt.

Arbeitsagenturen und Jobcenter sollten auch mit privaten Arbeitsmarktdienstleistern zusammenarbeiten. Hundt sagte, dass die Jobchancen unterschätzt würden, weil weniger als jede zweite offene Stelle bei der BA gemeldet werde. “Es gibt auch in der Krise viele Unternehmen, die Mitarbeiter suchen oder Stellen trotz hoher Arbeitslosigkeit nicht zügig und passgenau besetzen können“, sagte der Verbandschef. So fehlten der Wirtschaft trotz Krise mehr als 60.000 Fachkräfte in technischen Berufen.

AP

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