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Laut der Arbeitnehmervertretung liegt die Fusion von Conti mit Schaeffler aus Eis.

Arbeitnehmer: Fusion von Conti und Schaeffler auf Eis

München - Eine Verschmelzung des Autozulieferers Continental mit dem Eigentümerkonzern Schaeffler ist nach Einschätzung von Arbeitnehmervertretern erst einmal vom Tisch.

Obwohl eine Fusion industriepolitisch sinnvoll wäre und weiter intensiv daran gearbeitet werde, werde sie “kurzfristig nicht stattfinden“, sagte ein Arbeitnehmervertreter im Conti-Aufsichtsrat am Freitag der Nachrichtenagentur AP: “Dafür gibt es keine Grundlage.“

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Überraschend und ohne nachvollziehbaren Grund habe Schaeffler am Donnerstag versucht, Conti-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann abzulösen. “Puschversuch ist der zutreffende Begriff“, sagte der Aufsichtsrat. Der Vorstoß sei zunächst am Widerstand der Arbeitnehmerseite im Conti-Aufsichtsrat gescheitert, weil die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit nicht zustande kam.

Aber am 12. August werde die Ablösung Neumanns wohl über die Bühne gehen, weil dann die einfache Mehrheit genüge und Aufsichtsratschef Rolf Koerfer doppeltes Stimmrecht habe. Die Berufung des Schaeffler-Managers Elmar Degenhart könnte dann ebenfalls in einem zweiten Anlauf mit einfacher Mehrheit erfolgen, sagte der Aufsichtsrat.

Die Arbeitnehmervertreter hielten das Vorgehen von Schaeffler für einen Fehler. Neumann habe im Aufsichtsrat eine gute Präsentation abgeliefert. Es habe zunächst großes Einvernehmen gegeben. Das Kontrollgremium habe beschlossen, eine Kapitalerhöhung vorzubereiten, die im Laufe der nächsten Monate erfolgen solle. “Das ändert nichts daran, dass Schaeffler Mehrheitsaktionär bleibt, selbst wenn der Anteil auf 60 Prozent verwässert würde“, erklärte das Aufsichtsratsmitglied.

AP

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