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Tschechische Arbeitslose sollen im Erzgebirge Bäume pflanzen

Tschechien will grüner werden

Arbeitslose sollen im Erzgebirge Bäume pflanzen

Prag - Die tschechische Regierung versucht auf kreative Weise gegen die Arbeitslosenquote im eigenen Land vorzugehen. Im Erzgebirge fehlt es an Bäumen. Um die zu pflanzen, werden nun Arbeitslose rekrutiert.

Die Regierung in Prag plant den Einsatz von Arbeitslosen, um die Wälder auf der tschechischen Seite des Erzgebirges aufzuforsten. „Das ist eine hervorragende Chance, mehreren Tausend Menschen eine Beschäftigung zu geben“, sagte Arbeitsminister Frantisek Konicek am Dienstag im tschechischen Rundfunk. In der nördlichen Region Usti (Aussig) an der Grenze zu Sachsen liegt die Arbeitslosenrate bei rund 11 Prozent. Umweltschützer begrüßten die Initiative und forderten, dass verstärkt Laubbäume gesetzt werden. Nach dem großen Waldsterben vor 20 Jahren wurden im Erzgebirge viele Fichten gepflanzt, die dort ursprünglich nicht heimisch waren.

dpa

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