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In den beiden Monaten sind in den USA 31 000 Arbeitsplätze mehr hinzugekommen als zunächst angenommen. Foto: Daniel Bockwoldt

US-Arbeitslosigkeit auf niedrigstem Stand seit sechs Jahren

Washington (dpa) - Die Arbeitslosigkeit in den USA ist auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren gesunken. Im Oktober betrug die Erwerbslosenquote 5,8 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte.

Im Vormonat lag sie noch bei 5,9 Prozent. Insgesamt sind aber immer noch neun Millionen Menschen ohne Job. Knapp ein Drittel davon seit mehr als einem halben Jahr.

Insgesamt wurden 214 000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Volkswirte hatten sogar mit einem höheren Wert gerechnet. Für September und August wurde die Statistik nachträglich verbessert. In den beiden Monaten seien 31 000 Arbeitsplätze mehr hinzugekommen als zunächst angenommen.

Der Oktober war der neunte Monat in Folge, in dem das Plus über 200 000 Jobs betrug. Analysten werten das als Zeichen, dass sich der Arbeitsmarkt aus dem Tief nach der schweren Rezession von 2007 bis 2009 befreit hat.

Die Zahl neuer Stellen ist seit 56 Monaten in Folge gestiegen. Das sei "die längste Serie in der US-Geschichte", erklärte Jason Furman, der Leiter von Präsident Barack Obamas Wirtschaftsrat.

Als enttäuschend gilt allerdings weiter die Lohnentwicklung. Das durchschnittliche Arbeitseinkommen steigt seit Jahren kaum an. Jedoch geben etwa drastisch gesunkene Benzinpreise den US-Bürgern das Gefühl, mehr Geld in der Tasche zu haben.

Die weiter sinkende Arbeitslosigkeit könnte die US-Notenbank Federal Reserve veranlassen, bald erstmals seit acht Jahren ihren Leitzins anzuheben. Allerdings ist derzeit die Inflation noch zu niedrig. Experten rechnen nicht mit einer Zinserhöhung vor Mitte 2015.

Arbeitsmarktbericht

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