Statistik-Phänomen

Arbeitslosigkeit in Bayern sinkt unter 250.000

Nürnberg - Die Arbeitslosigkeit in Bayern ist nach Einschätzung von Experten im Oktober unter die Marke von 250.000 gesunken. Grund dafür ist nicht nur der alljährliche Herbstaufschwung.

Die Zahl erklärt sich auch durch ein statistisches Phänomen: Wegen des Stichtages der Zählung wurden viele Jugendliche, die gerade eine Ausbildung angefangen haben, im September noch als arbeitslos registriert, gelten nun aber als erwerbstätig.

Die aktuellen Daten will die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag (30.10.) bekanntgeben. Zuletzt waren in Bayern 259.000 Menschen auf Jobsuche, die Arbeitslosenquote stagnierte bei 3,7 Prozent.

„Wir werden im Oktober wieder einen leichten Rückgang haben“, bestätigte auch ein Fachmann aus dem Arbeitsministerium. „Insgesamt haben wir eine normale Entwicklung.“ Die konjunkturelle Lage bewerte er nicht so negativ wie es zuletzt häufiger in Medien zu hören und zu lesen gewesen sei. „Mittelfristig gesehen stimmen die Rahmenbedingungen nach wie vor.“ Nur bei den Investitionen hake es, weil manche Unternehmer wegen der Berichte verunsichert seien.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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