Arcandor-Pleite

Verdi würdigt Hilfsangebot der Regierung

Frankfurt/Main - Die Gewerkschaft ver.di hat nach der Arcandor-Insolvenz Hilfsangebote der Bundesregierung gewürdigt.

Nach Gesprächen mit Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) sagte ver.di-Vizechefin Margret Mönig-Raane der “Frankfurter Rundschau“: “Das, was ein Ministerium machen kann, passiert sowohl im Arbeitsministerium als auch im Wirtschaftsministerium.“

Für Fragen rund um die Arcandor-Insolvenz würden zentrale Anlaufstellen im Arbeitsministerium und in der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nordrhein-Westfalen eingerichtet. Was die Zukunft von Arcandor angehe, sei ver.di bereit, verschiedene Modelle zu prüfen: “Unser wichtigster Maßstab lautet: Wie können möglichst viele Arbeitsplätze mit einer möglichst guten Perspektive erhalten bleiben?“, wurde die Gewerkschafterin zitiert.

Ver.di werde “sehr gründlich prüfen, mit welchem Konzept unser Ziel am besten zu erreichen ist: durch eine Warenhaus AG, in der Kaufhof und Karstadt zusammengefasst wird, durch einen Weiterbestand des Arcandor-Konzerns oder durch eine Trennung von Karstadt und Primondo/Quelle. Es gibt keine Tabus“, wurde Mönig-Raane weiter zitiert.

AP

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