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Das Warmwalzwerk von ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt. Das Stahlunternehmen ist wieder tief in die roten Zahlen gestürzt. Foto: Patrick Pleul

ArcelorMittal stürzt wieder in die Verlustzone

Luxemburg (dpa) - Die Geschäfte des weltgrößten Stahlherstellers ArcelorMittal haben sich im dritten Quartal dramatisch verschlechtert.

Das Unternehmen stürzte wieder tief in die roten Zahlen, wie es in Luxemburg mitteilte.

Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 711 Millionen US-Dollar (654 Mio Euro), vor einem Jahr gab es zumindest noch einen kleinen Gewinn von 22 Millionen Dollar. Der operative Gewinn (Ebitda) sackte um 30 Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Dollar ab. Der Umsatz ging fast ein Viertel auf 15,6 Milliarden Dollar zurück.

Der Vorstand musste seine Prognose für das zu Ende gehende Jahr erneut senken. Nun hält er nur noch einen operativen Gewinn von 5,2 bis 5,4 Milliarden Dollar für möglich. Bislang hatte das Management 6 bis 7 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt.

Vor allem die steigenden Billigausfuhren aus China machen der Branche weltweit zu schaffen und halten die Preise unter Druck. ArcelorMittal kündigte als Reaktion weitere Einsparungen an. Zudem soll die Schlussdividende für dieses Jahr ausfallen.

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