+
Arianna Huffington.

Neues Projekt

Ariana Huffington verlässt die "Huffington Post"

Washington - Sie galt als Motor, Sprachrohr und Gesicht der „Huffington Post“. Jetzt verlässt Arianna Huffington (66) die nach ihr benannte Online-Zeitung, um sich ganz einem Herzensprojekt zu widmen. 

„Ich dachte, dass die HuffPost meine letzte Station sein wird“, schrieb Huffington am Donnerstag auf Twitter. Aber sie habe sich nun entschieden, ein neues Unternehmen zu gründen und zu betreiben. Bei Thrive Global geht es um die Beratung gegen Stress und Burnout am Arbeitsplatz. 

Huffington erlitt zwei Jahre nach der Gründung der Nachrichtenwebsite einen gesundheitlichen Kollaps. Seitdem hat sie sich dem Kampf für Arbeitsbedingungen verschrieben, die der Gesundheit förderlich sind. Einen Schwerpunkt legt sie dabei auf ausreichenden Schlaf. So richtete sie Schlafräume in der Redaktion ein. Sie schrieb auch Bücher über das Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

Die in Griechenland geborene US-Amerikanerin Arianna Huffington hatte die „Huffington Post“ vor mehr als zehn Jahren gemeinsam mit Kenneth Lerer und Jonah Peretti gegründet.

2011 verkaufte sie das Unternehmen für 315 Millionen US-Dollar an AOL. Danach expandierte die Zeitung mit Angeboten in verschiedenen Sprachen, darunter auch in Deutsch. Arianna Huffington hatte eigentlich einen Vertrag als Chefredakteurin, der bis 2019 lief.

"HuffPo" mit neuen Akzenten?

AOL ist inzwischen von Verizon übernommen worden. Der neue Eigentümer will möglicherweise andere Akzente setzen, berichtete das „Wall Street Journal“.

Typisch für das Publikationsmodell der „Huffington Post“ ist, dass neben eigenen Inhalten auch die Beiträge von Bloggern und Journalisten anderer Blätter veröffentlicht werden. 2012 erhielt sie als erste Online-Publikation einen Pulitzer-Preis. 

dpa/afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zypries legt neue Konjunkturprognose der Regierung vor
Berlin (dpa) - Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) legt heute in Berlin die neue Konjunkturprognose der Bundesregierung vor. Diese erwartet 2017 nach …
Zypries legt neue Konjunkturprognose der Regierung vor
Handelsstreitigkeiten von Kanada und USA verschärfen sich
Kanada ist der zweitwichtigste US-Handelspartner. Unter Präsident Trump legen sich die USA mit dem Nachbarn an. Es geht um Holz- und Milchprodukte. Hintergrund ist auch …
Handelsstreitigkeiten von Kanada und USA verschärfen sich
Alitalia vor dem Aus - Mitarbeiter gegen Sanierungsplan
Selbst Päpste fliegen Alitalia. Doch eine himmlische Bilanz bringt das seit Jahrzehnten nicht mehr. Trotz unzähliger Rettungsversuche droht Italiens ehemaligem …
Alitalia vor dem Aus - Mitarbeiter gegen Sanierungsplan
Schlecker: Gegen Wirtschaftsprüfer wird getrennt verhandelt
Können die beiden Wirtschaftsprüfer im Schlecker-Prozess aufatmen? Mit etwas Glück ist für sie der Prozess um die Insolvenz der Drogeriemarktkette im Mai ausgestanden. …
Schlecker: Gegen Wirtschaftsprüfer wird getrennt verhandelt

Kommentare