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Wegen Russland-Krise

Arzneimittelhersteller Stada erwartet schwieriges Jahr

Bad Vilbel - Der Arzneimittelhersteller Stada stimmt sich nach einem von Ukraine-Krise und Rubel-Verfall belasteten Geschäftsjahr 2014 auf ein weiteres schwieriges Jahr ein.

Zwar geht der Vorstand nach Mitteilung vom Donnerstag davon aus, dass der - unter anderem um Wechselkursschwankungen - bereinigte Konzernumsatz leicht zulegen wird. „Allerdings erwartet der Vorstand auf Grund der jüngsten Entwicklungen des russischen Rubel und gestiegener Risiken im Zusammenhang mit der Konsumentenstimmung und allgemeinen Marktlage einen rückläufigen Gewinnbeitrag aus Russland.“

Das im MDax-notierte Unternehmen aus Bad Vilbel bekräftigte seine Prognose, wonach der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie der bereinigte Konzerngewinn deutlich sinken werden. Die bereits Mitte Februar vorgelegten Geschäftszahlen für 2014 bestätigte der Spezialist für Nachahmermedikamente (Generika): Der Umsatz legte zum Vorjahr um drei Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Euro zu. Wegen millionenschwerer Abschreibungen etwa auf Geschäfts- und Firmenwerte sackte der ausgewiesene Gewinn um 47 Prozent auf 64,6 Millionen Euro. Der bereinigte Konzerngewinn erhöhte sich um 16 Prozent auf 186,2 Millionen Euro.

dpa

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