+
Griechenlands Regierungschef Tsipras (r) und Finanzminister Gianis Varoufakis unterhalten sich in Athen. Foto: Orestis Panagiotou

Tsipras und Varoufakis optimistisch

Athen erwartet schnelle Einigung mit Geldgebern

Athen - Das Tauziehen rund um das griechische Spar- und Konsolidierungsprogramm könnte bald beendet werden. Davon gehen der griechische Regierungschef Tsipras und sein Finanzminister Varoufakis aus.

"Wir sind auf der Zielgeraden für eine für beide (Seiten) günstige Lösung", sagte Tsipras in einer Rede. Dem schloss sich Finanzminister Gianis Varoufakis in einem Interview mit dem griechischen TV-Sender Star in der Nacht zum Dienstag an. "Wir sind dem (einer Lösung) sehr nahe", dies könnte schon "in einer Woche" der Fall sein, sagte Varoufakis.

Tsipras warf einigen Gläubigern vor, eine Art der "finanziellen Strangulierung" Griechenlands durch das Zudrehen des Geldhahns zu betreiben. Es gebe Einige (in Europa), die "Spaltungspläne" ausarbeiteten. "Die Stimmen der Vernunft haben aber die Oberhand gewonnen", sagte Tsipras. Athen habe den Geldgebern detaillierte Pläne vorgelegt.

Griechenland braucht dringend die seit fast einem Jahr auf Eis liegende Finanzhilfe in Höhe von 7,2 Milliarden Euro seitens der Europartner und dem IWF. Die Kassen sind leer und im Juni müssen allein an den IWF gut 1,5 Milliarden Euro zurückgezahlt werden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wirtschaftsverbände fordern Brexit-Unterhändler zur Eile auf
Berlin/London (dpa) - Nach dem Durchbruch in der ersten Phase der Brexit-Verhandlungen fordern Wirtschaftsverbände auf beiden Seiten des Ärmelkanals rasch Klarheit über …
Wirtschaftsverbände fordern Brexit-Unterhändler zur Eile auf
Studie: Einzelhandel setzt immer stärker auf Gastronomie
Köln (dpa) - Der Einzelhandel in Deutschland setzt immer stärker auf gastronomische Angebote, um Kunden trotz der Internetkonkurrenz in die Läden zu locken.
Studie: Einzelhandel setzt immer stärker auf Gastronomie
Maschinenbauer KraussMaffei soll in Shanghai an die Börse
München/Shanghai (dpa) - Der chinesische Staatskonzern ChemChina will den deutschen Maschinenbauer KraussMaffei in Shanghai an die Börse bringen.
Maschinenbauer KraussMaffei soll in Shanghai an die Börse
Treffen zu Siemens-Werken ohne konkrete Ergebnisse
Berlin (dpa) - Ein Treffen zum Stellenabbau in den deutschen Siemens-Werken bei Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) ist ohne konkrete Ergebnisse geblieben.
Treffen zu Siemens-Werken ohne konkrete Ergebnisse

Kommentare