+
Athen hat nochmal daran erinnert, dass es seit August 2014 keine Finanzhilfen mehr erhalten habe. Foto: Michael Kappeler

Lösung mit Monatsende

Gespräche mit Geldgebern: Athen optimistisch

Athen - Athen ist trotz gegenteiliger Stimmen aus der EU optimistisch, bis zum Monatsende einen erfolgreichen Abschluss der Gespräche mit den Geldgebern zu erreichen.

Mit Blick auf die jüngsten Spekulationen, wonach ein Austritt Griechenlands aus dem Euroland naheliegen könnte, hieß es aus diesen Kreisen: "Trotz der Kakophonie und des wirren Durchsickerns von Informationen (an die Medien) bleibt die Regierung für eine Einigung bis zum Monatsende optimistisch."

Europa habe gelernt mit Meinungsverschiedenheiten zu leben und aus diesen heraus Lösungen zu erarbeiten, hieß es weiter.

Zu den auch an diesem Wochenende fortlaufenden Expertengesprächen, die sich weiter um die von den Geldgebern geforderte Reformliste drehen, hieß es aus Athener Regierungskreisen, es bestünden noch Meinungsverschiedenheiten in Zusammenhang mit Rentenkürzungen, Privatisierungen, der Erhöhung der Mehrwertsteuern und weiteren Entlassungen. Athen erinnere daran, dass es seit August 2014 keine Finanzhilfen mehr erhalten habe.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

A statt A+++: Neues Energielabel für Haushaltsgeräte kommt
Luxemburg (dpa) - Die neue EU-Kennzeichnung für energiesparende Kühlschränke, Waschmaschinen und andere Haushaltsgeräte hat die letzte Hürde genommen. Die …
A statt A+++: Neues Energielabel für Haushaltsgeräte kommt
Streit um Bausparklausel: Gericht entscheidet im Spätsommer
Verbraucherschützer gegen Bausparkassen - diese Konstellation gibt es immer wieder vor Gericht. Zuletzt ging es um Kündigungen von gut verzinsten Altverträgen. Nun steht …
Streit um Bausparklausel: Gericht entscheidet im Spätsommer
Slowakische Volkswagen-Mitarbeiter beenden Streik
Eine Rebellion mit Signalwirkung: Die Volkswagen-Arbeiter in der Slowakei fühlten sich gegenüber ihren deutschen Kollegen unterbezahlt. Mit ihrem ersten Streik …
Slowakische Volkswagen-Mitarbeiter beenden Streik
Zehn Euro für "gebührenfreies" Gironkonto?
Bad Homburg/Stuttgart (dpa) - Die Wettbewerbszentrale geht erneut gegen aus ihrer Sicht irreführende Werbung einer Bank vor.
Zehn Euro für "gebührenfreies" Gironkonto?

Kommentare