+
Athen hat nochmal daran erinnert, dass es seit August 2014 keine Finanzhilfen mehr erhalten habe. Foto: Michael Kappeler

Lösung mit Monatsende

Gespräche mit Geldgebern: Athen optimistisch

Athen - Athen ist trotz gegenteiliger Stimmen aus der EU optimistisch, bis zum Monatsende einen erfolgreichen Abschluss der Gespräche mit den Geldgebern zu erreichen.

Mit Blick auf die jüngsten Spekulationen, wonach ein Austritt Griechenlands aus dem Euroland naheliegen könnte, hieß es aus diesen Kreisen: "Trotz der Kakophonie und des wirren Durchsickerns von Informationen (an die Medien) bleibt die Regierung für eine Einigung bis zum Monatsende optimistisch."

Europa habe gelernt mit Meinungsverschiedenheiten zu leben und aus diesen heraus Lösungen zu erarbeiten, hieß es weiter.

Zu den auch an diesem Wochenende fortlaufenden Expertengesprächen, die sich weiter um die von den Geldgebern geforderte Reformliste drehen, hieß es aus Athener Regierungskreisen, es bestünden noch Meinungsverschiedenheiten in Zusammenhang mit Rentenkürzungen, Privatisierungen, der Erhöhung der Mehrwertsteuern und weiteren Entlassungen. Athen erinnere daran, dass es seit August 2014 keine Finanzhilfen mehr erhalten habe.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bis zu 90 Prozent: Deutsche Bank will Boni kürzen
Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank könnte Medienberichten zufolge schon bald drastische Einschnitte bei den Boni ihrer Mitarbeiter verkünden.
Bis zu 90 Prozent: Deutsche Bank will Boni kürzen
Experte erklärt: So teuer kommt uns der Brexit
London - Theresa May kündigte am Dienstag den klaren Bruch mit der EU an. In unserer Zeitung erklärt der Präsident des Münchner ifo-Instituts, Clemens Fuest, wie teuer …
Experte erklärt: So teuer kommt uns der Brexit
Großkonzerne wollen Plastik reduzieren
New York - Bis 2050 wird einer Studie zufolge mehr Plastikmüll in den Weltmeeren schwimmen als Fische - wenn nicht schnell gehandelt wird. Genau das tun jetzt 40 große …
Großkonzerne wollen Plastik reduzieren
Darum trifft der Brexit Bayern besonders hart
London/München - Theresa May hat einen „harten Brexit“ angekündigt. Doch was genau bedeutet das für Bayern? Und welches Unternehmen trifft es im Freistaat besonders …
Darum trifft der Brexit Bayern besonders hart

Kommentare