Räumung am Hauptbahnhof - das war der Grund

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Finanzminister Evangelos Venizelos hat ausreichend Geld bis Mitte November.

Athen hat noch Geld - Sicherheiten für Finnland

Athen - Griechenland kommt bis Mitte November ohne weiteren Notkredit aus, wie Finanzminister Venizelos mitteilte. Außerdem sichert Athen die finnische Beteiligung am Rettungspaket durch Anleihen ab.

Griechenland kann sich noch bis Mitte November ohne eine weitere Tranche aus dem 110 Milliarden schweren Rettungspaket über Wasser halten. Der Staat verfüge über genügend Geld, um alle Gläubiger sowie Renten und Gehälter bis Mitte kommenden Monats zu zahlen, teilte Finanzminister Evangelos Venizelos am Dienstag in Athen mit. Zuvor hatte Griechenland erklärt, dem Land würde Mitte Oktober das Geld ausgehen, sollte es nicht die nächste Tranche in Höhe von acht Milliarden Euro aus dem Rettungspaket erhalten.

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“Bis Mitte November ist es klar, dass es kein Problem geben wird“, sagte Venizelos, der von einem Treffen der Euro-Finanzminister in Luxemburg zurückkehrte. Die Minister hatten am Dienstagmorgen angedeutet, dass Griechenland die nächste Tranche erhalten, die Entscheidung darüber aber erst zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Monat getroffen werde.

Wegen verfehlter Haushaltsziele Athens hatten internationale Prüfer ihre Freigabe der ursprünglich für September erwarteten Tranche hinausgeschoben. Dadurch stand die Möglichkeit im Raum, Griechenland könnte das Geld ausgehen und nicht in der Lage sein, Gehälter und Renten zu zahlen.

Andere Länder fordern keine Absicherung

Wie Venizelos am Dienstag ebenfalls mitteilte, geht Athen auf eine Forderung der finnischen Regierung nach einer Absicherung ihrer Griechenland-Hilfen ein und stellt dem nordeuropäischen Land Anleihen in Höhe von 880 Millionen Euro aus. Finnland hatte im Gegenzug für eine Beteiligung an einem zweiten Rettungspaket für Athen griechische Garantien verlangt.

Auch andere Länder drohten damit, ähnliche Garantien zu fordern, sollte sich Finnland durchsetzen. Allerdings erklärte Venizelos, keine weiteren Staaten der Eurozone hätten nach diesem Absicherungsgeschäft verlangt.

dapd

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