+
Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Yukiya Amano, fordert weltweit bindende AKW-Sicherheitschecks.

Atomchef fordert weltweit bindende AKW-Sicherheitschecks

Wien - Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Yukiya Amano, will, dass seine Organisation künftig weltweit alle Atomkraftwerke bindend auf ihre Sicherheit überprüfen darf.

Alle Staaten mit laufenden Nuklearanlagen sollten regelmäßigen und systematischen Sicherheitschecks von IAEA-Inspektoren zustimmen, forderte der Japaner am Montag in Wien zum Auftakt einer Sonderkonferenz. Bisher gibt es international keine verpflichtenden Sicherheitsstandards oder -kontrollen, Atomsicherheit ist Sache des einzelnen Staates. Zudem forderte Amano weltweite Stresstests, in denen alle Nuklearanlagen unter anderem auf ihre Erdbeben- und Tsunamisicherheit kontrolliert werden sollen. Auch die von der IAEA formulierten Sicherheitsstandards sollten überarbeitet werden: “Wir müssen die IAEA-Sicherheitsstandards stärken und sicherstellen, dass alle sie anwenden.“

Diese deutschen AKW müssen sofort vom Netz

Diese deutschen AKWs müssen sofort vom Netz

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass Japan sich nicht an alle Empfehlungen der Atombehörde gehalten hatte. “Selbst die besten Standards sind nutzlos, wenn sie nicht umgesetzt werden“, sagte der Japaner. Er nannte den Unfall von Fukushima eine der schwersten und schwierigsten Katastrophen, mit der Menschen je umgehen mussten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wal-Mart und Google bündeln Kräfte im Kampf gegen Amazon
Nach der angekündigten Übernahme der US-Biosupermarktkette Whole Foods durch den Internetriesen Amazon steht die Lebensmittelbranche unter Druck.
Wal-Mart und Google bündeln Kräfte im Kampf gegen Amazon
Widerrufsrecht beim Matratzen-Kauf im Internet
Karlsruhe (dpa) - Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt in Karlsruhe über das Widerrufsrecht von Verbrauchern beim Matratzen-Kauf im Internet. Der Kläger wollte eine …
Widerrufsrecht beim Matratzen-Kauf im Internet
Mehr als 60 Euro fürs Konto? 15 Wechsel-Tipps für Münchner
Wer für sein Girokonto mehr als 60 Euro Gebühren im Jahr zahlt, sollte nach Ansicht der Stiftung Warentest zu einem günstigeren Konto wechseln. Wir verraten, worauf Sie …
Mehr als 60 Euro fürs Konto? 15 Wechsel-Tipps für Münchner
So will Google den Walmart-Kunden das Einkaufen erleichtern
Der US-Internetkonzern Google und die weltgrößte Einzelhandelskette Walmart gehen eine Online-Partnerschaft ein. Das steckt dahinter. 
So will Google den Walmart-Kunden das Einkaufen erleichtern

Kommentare