BayernLB: SPD attackiert CSU - Zinslast bei einer Milliarde

München - Die Zinslast durch das BayernLB-Debakel hat mittlerweile die Milliardengrenze erreicht. Darauf haben SPD-Spitzenkandidat Christian Ude und Landtagsfraktionschef Markus Rinderspacher hingewiesen - und dabei die CSU scharf attackiert.

„Die Milliarde ist verbrannt, ist weg und wird nie wiederkehren“, sagte Ude in München. Mit Schuld daran seien die CSU-Politiker im Verwaltungsrat der Bank gewesen. Die CSU könne sich deshalb nicht aus der Verantwortung stehlen. Rinderspacher betonte: „Keine andere bayerische Staatsregierung hat in so kurzer Zeit so hohe Schulden angehäuft wie diese.“ Der Freistaat hatte die BayernLB vor vier Jahren mit zehn Milliarden Euro vor der Pleite retten müssen.

dpa

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