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Auch Russen an Karstadt interessiert.

Auch Russen an Karstadt interessiert

Essen - Nun hat auch noch ein russisches Konsortium Interesse an der insolventen Warenhauskette Karstadt angemeldet. Damit sind es wieder drei Bieter für die Warenhauskette.

Für einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag wolle die Gruppe unter Führung des St. Petersburger Unternehmers Artur Pachomow 100 Prozent der Geschäftsanteile erwerben, berichtete das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“. Ein Sprecher des Insolvenzverwalters bestätigte am Samstag den Eingang des Angebots, wollte sich aber nicht weiter dazu äußern. Der Vorstoß der Russen wird offenbar nicht ernst genommen. Unternehmenskreisen zufolge hat das russische Konsortium bisher noch nicht einmal eine Wirtschaftlichkeitsprüfung vorgenommen.

Es bleibt also weiterhin bei drei Bietern für die insolvente Warenhauskette: Highstreet, Berggruen und Triton. Am Freitag hatten diese drei dem Gläubigerausschuss in Essen ihre Rettungskonzepte vorgestellt. Die Entscheidung über einen Zuschlag wurde anschließend auf den 7. Juni vertagt. Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg sagte, es seien drei “seriöse Angebote“ vorgelegt worden. Der Vorsitzende des Karstadt-Gesamtbetriebsrates, Hellmut Patzelt, wollte am Samstag keinen Favoriten unter den drei Bietern benennen.

Da das letzte Angebot erst seit kurzem vorliege, gelte es nun, die Angebote genau zu prüfen, sagte er im Deutschlandradio Kultur. Das Angebot des Karstadt-Vermieters Highstreet war erst wenige Stunden vor Beginn der Sitzung am Freitag bekanntgeworden. Als weitere Interessenten haben der deutsch-schwedische Investor Triton sowie die Berggruen Holding eine Offerte abgegeben.

dpa

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