Auch Siemens überprüft Engagement in Ostdeutschland

- Berlin - Nach dem Autohersteller BMW denkt nach einem Bericht der Tageszeitung "Die Welt" auch der Technologie-Konzern Siemens über Konsequenzen aus dem Streik der IG Metall in Ostdeutschland nach.

<P>"Wenn der Vorteil der 38-Stunde-Woche aufgegeben wird, stellen sich unsere dortigen Standorte von der Kostenseite her neu dar", sagte Konzernsprecher Eberhard Posner der in Berlin erscheinenden Zeitung. Kurzfristig sei zwar nicht mit Entlassungen zurechnen: "Aber langfristig kann das Vorgehen der IG Metall sehr wohl Folgen haben". Siemens betreibt als einer der größten privaten Investoren in Ostdeutschland 15 Standorte mit insgesamt 10 000 Mitarbeitern.</P><P>Darüber hinaus bestätigte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Gillo (CDU) gegenüber der "Welt" indirekt, dass ein US-Autozulieferer ein Projekt in Sachsen wegen der Streiks vorerst gestoppt hat. "Ich hoffe, dass es sich um eine Zwischenentscheidung handelt, die wieder zurückgedreht werden kann", sagte Gillo. Mit dem Vorhaben sollten 700 Arbeitsplätze geschaffen werden.</P>

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