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Bei den Kunden zum Ende des Krisenjahres 2009 wieder mehr gefragt: Fahrzeuge der Marken BMW und Audi.

BMW und Audi legen kräftig zu

München - Zum Abschluss eines schwierigen Jahres kommen die Autohersteller BMW und Audi immer besser in Schwung. Umsatzsteigerungen von 11,5 Prozent (BMW) und 8,9 Prozent (Audi)

Im November verkaufte BMW 107.700 Autos und damit 11,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Audi steigerte seinen Absatz um 8,9 Prozent auf 82.750 Fahrzeuge. Vor allem in China boomte das Geschäft der beiden Premium-Marken.

BMW-Vertriebschef Ian Robertson gab sich am Dienstag optimistisch: “Seit September sind wir beim Absatz wieder auf Wachstumskurs.“ Der Trend solle sich im Dezember fortsetzen, sagte er. Von Januar bis Ende November lieferte der Konzern 1.162.500 BMWs und Minis aus, das waren nur noch 12,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Im November verkaufte das Münchner Unternehmen rund 90.400 BMWs, 11,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Nachfrage nach der meistverkauften 3er Modellreihe legte um 3 Prozent zu, der Absatz des 1er BMW stieg um 12 Prozent. Die neuen Modelle Gran Turismo und X1 seien besser gelaufen als geplant, teilte das Unternehmen mit. Mini lieferte 17.200 Fahrzeuge aus, 13,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Sprung in China

In China stieg der Absatz um fast 40 Prozent auf rund 8.500 Autos, in Asien insgesamt stieg er um gut 33 Prozent auf 16.000 BMWs und Minis. Auch in Europa lief es rund, der Absatz stieg kräftig um 11,9 prozent auf 64.000 Fahrzeuge. Auf dem weiter kriselnden US-Markt dagegen brach der Mini-Absatz um 44 Prozent ein, und der BMW-Absatz legte nur um 3,2 Prozent auf 15.700 Autos zu. Audi verdoppelte den Absatz in China auf 16.500 verkaufte Autos.

In Deutschland dagegen sank der Absastz im November um 1,5 Prozent auf 21.800 Auslieferungen, im übrigen Europa um 4,4 Prozent auf 51.800 Fahrzeuge, in den USA blieb er mit 6.800 Verkäufen stabil. Besonders gut verkauften sich die Audi-Modelle Q5 und A5. Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer zeigte sich sehr zufrieden. Von Januar bis November verkaufte die Ingolstädter VW-Tochter weltweit 870.600 Autos und damit lediglich 5,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Konkurrent Mercedes hatte seinen Absatz im November um 16 Prozent auf 98.400 Autos gesteigert.

AP

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