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Im vergangenen Jahr hat Audi so viele Autos verkauft wie nie zuvor in der Firmengeschichte. 

10 Prozent mehr Gewinn

Audi zahlt Mitarbeitern 6450 Euro Prämie

Ingolstadt - Die VW-Tochter Audi peilt trotz Unsicherheiten in diesem Jahr einen weiteren Absatzrekord an und will bereits vor 2020 die Marke von zwei Millionen verkauften Autos knacken.

Dabei sei auch 2014 kein Selbstläufer gewesen, sagte Audi-Chef Rupert Stadler in Ingolstadt.

So habe die Weltwirtschaft Rückschläge erlitten, in Wachstumsmärkten wie Brasilien, Indien oder Russland habe es Probleme gegeben.

"Strukturelle Probleme, schwächelnde Rohstoffmärkte und - zum Beispiel im Falle Russlands - geopolitische Konflikte machen den wirtschaftlichen Hoffnungsträgern bis heute zu schaffen", sagte Stadler. Dennoch habe Audi seinen Kurs beibehalten. "Wir haben mehr geliefert als wir versprochen haben."

Im Schnitt 6540 Euro Erfolgsbeteiligung

Die Beschäftigten an den deutschen Audi-Standorten bekommen trotz Rekordwerten bei Absatz und Umsatz bereits zum zweiten Mal in Folge eine geringere Erfolgsbeteiligung. Im Durchschnitt bekommt jeder Tarifbeschäftigte 6540 Euro, wie die VW-Tochter am Dienstag in Ingolstadt mitteilte. Bereits vor einem Jahr war die Zahlung angesichts eines geringeren Gewinns von 8030 auf 6900 Euro gesunken.

Audi hatte 2014 weltweit rund 1,74 Millionen Autos verkauft und einen neuen Absatzrekord erreicht. Das trieb den Umsatz auf den Bestwert von fast 54 Milliarden Euro - ein Plus von fast 8 Prozent verglichen mit 2013. Der operative Gewinn legte angesichts hoher Investitionen in neue Fabriken und Modelle nicht ganz so deutlich zu und stieg um etwas mehr als 2 Prozent auf knapp 5,2 Milliarden Euro.

Unter dem Strich steht ein Gewinn von gut 4,4 Milliarden Euro, 10 Prozent mehr als 2013. Stadler jedenfalls will bis 2020 den Erzrivalen BMW an der Spitze der Oberklassehersteller ablösen. BMW legt in der kommenden Woche die Zahlen für 2014 vor.

dpa

Live-Stream zur Bilanz-Pk von Audi

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