BMW und Audi mit Rekordabsatz auf dem US-Markt

- München - Für die US-Autobranche ist es ein schwerer Schock: Der japanische Autobauer Toyota hat Chrysler überholt. Im August wurden auf dem amerikanischen Markt 200 482 Toyota und Lexus verkauft, genau 10 000 mehr als von der Daimler-Chrysler-Tochter. Der Trend hatte sich schon seit Monaten abgezeichnet.

<P>Bisher hatte Chrysler als kleinster der "drei Großen" im heimischen Markt zwar weit hinter General Motors und Ford gelegen, aber deutlich vor Toyota. Branchenführer General Motors verkaufte im August in den USA 472 427 Autos, geringfügig weniger als vor einem Jahr. Ford verbuchte einen US-Absatzrückschlag von 15 Prozent auf 311 084 Autos.</P><P>Insgesamt schrumpfte der US-Automarkt im August um 4,5 Prozent. Die deutschen Firmen behaupteten sich unterschiedlich.<BR>Rechnet man Chrysler und Mercedes-Benz zusammen, dann lag Daimler-Chrysler auch im August noch klar vor Toyota. Die Mercedes-Benz USA brachte im August 17 583 Autos im US-Markt unter. Für den Zeitraum Januar-August steigerte die Gesellschaft ihren Absatz damit um 4,4 Prozent auf 142 213 Autos - neuer Rekord.</P><P>Audi hat im August einen Rekordabsatz von 8281 Autos verbucht, plus 7,4 Prozent. Der Nobel-A8 in der Langversion und das A4-Cabrio waren besonders gefragt. Audi hat seit Jahresbeginn 57 343 Autos im wichtigen US-Markt ausgeliefert.</P><P>Volkswagen verkaufte im August 32 376 Autos, minus sieben Prozent. Der in den USA neu eingeführte Geländewagen Touareg fand 2225 Kunden und hat sich damit sofort zu einem Renner entwickelt. Beim Jetta und Passat gab es Einbußen. VW hat seit Jahresbeginn in den USA 204 008 Autos untergebracht, minus 13,9 Prozent. Porsche erhöhte den Absatz mit Hilfe des Geländewagens Cayenne im August kräftig um 16 Prozent auf 2275 Autos. </P><P>Verkaufsrekorde verbuchte BMW. Die Gesamtauslieferungen von BMW- und Mini-Modellen stiegen im August um 3,4 Prozent auf 23 068 Stück. Der Absatz der BMW-Modelle stieg im August stark: um sechs Prozent auf 20 257 Stück. Der Mini-Verkauf des Konzerns fiel hingegen um zwölf Prozent auf 2811 Autos.<BR></P>

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