Auto rast in Newscastle in Menschengruppe - Fahrerin festgenommen

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Audi will bis zu 45 Wochenstunden und längere Fristen fürs Abfeiern

- München - Audi will auch künftig keine Arbeitsplätze aus Deutschland ins Ausland verlagern. Im Gegenzug verlangt Produktionsvorstand Jochem Heizmann dafür aber eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit und eine Streichung der freiwillig gezahlten Lohnzuschläge.

<P class=MsoNormal>Der "Automobilwoche" sagte Heizmann: "Unsere Hauptproduktionsstandorte bleiben Ingolstadt und Neckarsulm. Hier haben wir uns Kompetenzen sowohl in der Entwicklung als auch im Produktionsanlauf aufgebaut, die wir in anderen Ländern so nicht haben."</P><P class=MsoNormal>Im Rahmen seiner Wachstumsstrategie expandiere das Unternehmen zwar auch ins Ausland. Doch diese Entwicklung gefährde nicht die deutschen Standorte - "jedenfalls nicht, so lange wir in der Lage sind, mit den Arbeitnehmervertretern vernünftige Vereinbarungen zu treffen", sagte Heizmann. Notwendig sei eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit. "Die Woche hat 7 mal 24 Stunden, diesen Zeitraum könnten wir viel flexibler nutzen als bisher - so wie bereits in unserem Werk in Ungarn."</P><P class=MsoNormal>Es sei ein Anachronismus, dass Audi etwa in hoch mechanisierten Bereichen des Werkzeugbaus, bei denen die Durchlaufzeit eine entscheidende Rolle spiele, Sondergenehmigungen beantragen müsse, um dort auch sonntags produzieren zu dürfen. Zwar solle auch künftig die volle Produktion an sechs Tagen laufen. "Aber während der Einarbeitung in Anlaufphasen oder für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten würden wir künftig gerne auch den Sonntag nutzen", sagte der Vorstand.</P><P class=MsoNormal>Auch bei den Arbeitszeitkonten will Heizmann nach eigenen Worten Änderungen mit dem Betriebsrat erreichen. Bislang müssten die Konten ein Mal im Jahr auf Null stehen. Ideal wäre aber ein Modellzyklus - also ein Konto, das im Schnitt innerhalb von sieben Jahren ausgeglichen werden könne. "Das würde bedeuten, dass die Beschäftigten beispielsweise zum Anlauf eines neuen Fahrzeugs 40 oder 45 Stunden in der Woche arbeiten, in einer anderen Phase vielleicht nur noch 30 Stunden, um die Stunden auf ihren Konten wieder abzufeiern."</P>

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