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WLAN im ICE.

Unbegrenztes Volumen für 1. Klasse

WLAN: Das ändert sich auf fast allen ICE-Strecken

Berlin - Der neue, leistungsstärkere Internet-Zugang (WLAN) in den ICE-Zügen der Deutschen Bahn soll im kommenden Jahr auf 85 Prozent der Strecken nutzbar sein. Die 1. Klasse hat einen Extra-Vorteil.

„Dort haben wir mindestens eine Bandbreite von zehn Megabit pro Sekunde“, sagte der Marketing-Vorstand der Bahntochter DB Fernverkehr, Michael Peterson, am Dienstag in Berlin. Auf 15 Prozent der ICE-Strecken, „typischerweise in ländlichen Gebieten“, gebe es noch Lücken in der Netzabdeckung der drei Mobilfunkanbieter.

Die neue WLAN-Technik nutzt anders als bisher alle Mobilfunknetze an den Bahnstrecken und kann deren Kapazitäten bündeln. „Wir liegen im Plan, am 1. Januar geht es los“, sagte die Vorstandschefin von DB Fernverkehr, Birgit Bohle.

Unbegrenztes Volumen für die 1. Klasse

Zum Jahreswechsel bietet die Bahn ihr lokales Funknetz (WLAN) in den ICE auch in der 2. Klasse kostenfrei an. Fahrgäste erhalten ein Datenvolumen von 200 Megabyte (MB) pro Tag. Bis zu diesem Limit soll das Übertragungstempo bei „etwas unter einem Megabit pro Sekunde liegen“, sagte Peterson. Danach wird die Datenrate gedrosselt. Für Kunden der 1. Klasse ist das Datenvolumen nicht begrenzt.

Mit dem Volumen von 200 MB lassen sich bei einer mehrstündigen Fahrt problemlos E-Mails senden und auch mit Anhängen empfangen, man kann chatten und Seiten im Internet aufrufen. Wer sich allerdings Videos ansieht, hat das Limit schon nach einigen Minuten erreicht.

dpa

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