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Daumen hoch: Der Aufschwung hebt die Stimmung der Deutschen.

Aufschwung hebt die Stimmung der Deutschen

München - Die einsetzende wirtschaftliche Erholung hat die Deutschen im zweiten Quartal zuversichtlicher gemacht. Das belegt eine aktuelle Studie.

56 Prozent äußerten sich darin optimistisch zu ihren Erwartungen im persönlichen Lebensbereich. Das entspricht einem Zuwachs von 5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie aus einer am Montag in München veröffentlichten Untersuchung des Versicherungskonzerns Allianz und der Universität Hohenheim hervorgeht. Negativ äußerten sich nur 16 Prozent.

“Die deutsche Volkswirtschaft kommt kraftvoll aus dem Tal. Das zeigt auch die Stabilisierung des Arbeitsmarktes. Diese Entwicklung stimmt die Menschen in Deutschland zuversichtlich,“ sagte Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise. So äußerten sich 50 Prozent positiv zur Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes - ein kräftiges Plus von 11 Prozentpunkten.

Diesen Marken vertrauen die Deutschen

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Die eigene Finanzlage schätzen 50 Prozent positiv ein, was einem Zuwachs von 5 Punkten entspricht. Auch bei den Themen Versorgung bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit sowie im Alter äußerten sich die Befragten optimistischer. Negativ entwickelte sich die Erwartung beim Blick auf das eigene Zuhause. Es blieb zwar mit einer Optimistenquote von 79 Prozent der mit Abstand am positivsten bewertete Bereich, musste allerdings einen Rückgang um 3 Punkte hinnehmen.

“Alles in Allem zeigen sich die Menschen in Deutschland für ihr persönliches Leben rundum zuversichtlich“, erklärte Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim. Die positivere Wahrnehmung der Wirtschaftslage lasse auch die persönliche Zuversicht der Menschen wachsen. “Zusätzlich dürfte auch die Fußball-WM die Stimmung beflügeln“, erklärte er.

Skeptischer Blick auf die Entwicklung Deutschlands

Geht der Blick aus dem privaten Bereich heraus auf die gesamte Gesellschaft, werden die Einschätzungen der Befragten deutlich negativer. Die Zuversicht für Deutschland sank um einen Punkt auf 20 Prozent. Der Anteil der Skeptiker lag mit 44 Prozent mehr als doppelt so hoch. Auch hier stieg die Zuversicht allerdings im Bezug auf Wirtschaftsthemen. Die Sicherheit der Arbeitsplätze schätzten 14 Prozent optimistisch ein - was mit einem Zuwachs von 8 Prozentpunkten mehr als eine Verdopplung bedeutet, wenn auch auf niedrigem Niveau.

Die allgemeine Wirtschaftslage bewerteten 25 Prozent optimistisch - ein Plus von 9 Punkten. Pessimistischer äußerten sich die Menschen dagegen zum Umweltschutz. Hier sank der Anteil der Optimisten um vier Punkte auf 28 Prozent. Ebenfalls um vier Prozentpunkte ging der Teil derer zurück, die sich zur Qualität von Schulen und Universitäten positiv äußerten. Er liegt jetzt bei 22 Prozent.

apn

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