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Der deutsche Maschinenbau steckt weiter tief in der Krise.

Aufträge im Maschinenbau erneut eingebrochen

Frankfurt/Main - Der deutsche Maschinenbau steckt weiter tief in der Krise. Die Auftragseingänge brachen im Juli um real 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ein.

Das teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Donnerstag in Frankfurt mit. Die Minusrate fiel damit erneut geringer aus als im Vormonat. “Dieser Prozess verläuft äußerst zäh, und er ist noch nicht eindeutig genug, um klar sagen zu können: Die Talsohle ist erreicht“, sagte VDMA-Präsident Manfred Wittenstein. Im Juni lagen die Ordereingänge um 46 Prozent, im Mai um 48 Prozent unter Vorjahr. Für das Gesamtjahr rechnet der Verband mit einem Produktions-Minus von 20 Prozent im Vergleich zum Rekordjahr 2008.

Auch für das Jahr 2010 wird kein starke Anstieg der Produktion erwartet. Wittenstein sagte Frankfurt am Main: “Wir rechnen damit, dass der deutsche Maschinenbau im kommenden Jahr in Summe das relativ schwache Produktionsniveau des Jahres 2009 in etwa halten kann.“ Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der VDMA mit einem Produktionsminus von 20 Prozent.

dpa/ap

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