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In der Schusslinie: GM-Chef Rick Wagoner wurde aufgefordert, zurückzutreten.

Kurzarbeit bei Daimler und Ärger bei General Motors

Finanzkrise in der Automobilindustrie: Daimler ordnet Kurzarbeit an, Audi trotzt der Krise und der Chef der Opel-Mutter General Motors steht unter Druck.

Die Opel-Mutter General Motors gerät in Amerika zunehmend unter Druck. Gerade haben das Weiße Haus und der Kongress eine staatliche Überbrückungshilfe von 15 Milliarden Dollar (rund 11,6 Mrd. Euro) für die Automobilindustrie beschlossen - jedoch unter strengen Auflagen, schreibt die New York Times. Strukturelle Veränderungen sind gefordert und eine Neubesetzung der Führungsspitzen. Der Vorsitzende des Bankenausschusses im Senat, Chris Dodd, hat in einem Interview mit dem Sender CBS gefordert, GM-Chef Rick Wagoner müsse gehen. Das Handelsblatt fasst die Forderung zusammen.

Auch in Deutschland spitzen sich die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Autobauer zu. Daimler wird ab Januar Kurzarbeit in Sindelfingen, dem größten deutschen Mercedes-Werk, einführen, gab das Unternehmen am Montag bekannt. Zwei Drittel der 28.000 Beschäftigten seien davon betroffen. Doch auch bei den anderen Standorten werde über Kurzarbeit nachgedacht, berichtet der Spiegel.

Unterdessen hat Audi die Auslieferungen gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent gesteigert. Damit trotzt die VW-Tochter der um sich greifenden Absatzkrise - die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt darüber.

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