Auto-Krise in den USA traf im Mai auch BMW

- Frankfurt - Licht und Schatten für die deutschen Autobauer in den USA: Während der VW-Absatz einbrach, fuhr Porsche im Mai zu einem neuen Rekord.

Für die Wolfsburger Volkswagen AG brachte der Mai den deutlichsten Absatzeinbruch in diesem Jahr. Der US-Absatz brach um 41,9 Prozent auf 16 297 Fahrzeuge ein. Auch die Tochter Audi hat weniger Fahrzeuge in den USA verkauft. Der Absatz sei um 6,1 Prozent auf 6455 Fahrzeuge geschrumpft, teilte Audi of America mit.<BR><BR>Porsche dagegen steigerte seinen Absatz in den USA und Kanada um 25 Prozent auf 3567 Fahrzeuge und erzielte damit nach eigenen Angaben einen historischen Verkaufsrekord.<BR><BR>Auch für den üblicherweise vom Erfolg verwöhnten Münchner Hersteller BMW war der Mai in Nordamerika kein Gewinnermonat. So ging der Absatz der gesamten Gruppe um 3,1 Prozent auf 26 926 Stück zurück. Dabei profitierte der Konzern noch von einem starken Absatz der Marke Mini (plus 16 Prozent), der Absatz der Marke BMW hingegen ging um 5,7 Prozent auf 23 048 Stück zurück.<BR><BR>Bei Daimler-Chrysler rutschten die Auslieferungen in den USA um zwei Prozent auf 232 386 ab. Die Marke Mercedes-Benz verzeichnete dabei ein Minus von zwei Prozent auf 17 811 Fahrzeuge. Die US-Tochter Chrysler büßte drei Prozent ein auf 214 575.<BR><BR>Strahlender Sieger blieb damit die weltweite Nummer zwei, Toyota. Die Japaner setzten in den USA 201 493 neue Fahrzeuge und damit 7,8 Prozent mehr ab als noch vor einem Jahr.<BR>

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