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Auch Ford braucht staatliche Hilfe

Amerikanische Leser wollen Autoindustrie nicht helfen

Die Medien in den USA geben tiefere Einblicke in die Anhörung der Autobauer vor dem Kongress und die Stimmung im Land.

Die Chefs der amerikanischen Autokonzerne baten den US-Kongress am Donnerstag um Hilfe für ihre angeschlagenen Unternehmen. Vor zwei Wochen ist eine solche Bitte abgeschmettert worden. Diesmal wurde bereits über Voraussetzungen für staatliche Hilfe gesprochen.

USA Today schreibt von den Bedingungen, die die Autobauer möglicherweise erfüllen müssten. Außerdem gibt es eine Aufstellung der Jobs nach Staaten, die an der Autobranche hängen. Der Tenor der Diskussion unter den Lesern scheint ein "Nein" zu staatlicher Hilfe für die Autofirmen zu sein.

Die New York Times berichtet von den höchst unterschiedlichen Positionen und Forderungen während der Befragung im Kongress.

Das Blog Political Radar von ABC News berichtet von einem Ultimatum, dass die Demokraten dem Weißen Haus gestellt habe. Inhalt sei die Forderung, Geld aus dem großen Rettungspaket, das bereits beschlossen ist, für die Automobilindustrie locker zu machen.

Die Los Angeles Times veröffentlicht besonders viele Originalfragen und -antworten und ermöglicht damit einen besonders authentischen Einblick in die Befragung des Kongresses.

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