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Nun hat nach K&L und Gerry Weber ein weiteres Unternehmen Insolvenz angemeldet. (Symbolbild)

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Insolvenz! Nächste beliebte Modekette pleite

Die starke Online-Konkurrenz macht Modeketten zu schaffen. Nun hat nach K&L und Gerry Weber ein weiteres Unternehmen Insolvenz angemeldet.

Update vom 26. Februar: Mehr als 400 Stellen plant das Modeunternehmen Esprit in Deutschland bis Ende Juni abzubauen. Auch Ladenschließungen werden nicht ausgeschlossen.

Mode-Handelskette AWG hat Insolvenzantrag gestellt

Köngen - Die deutschlandweit aktive Mode-Handelskette AWG hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Grund für diesen Schritt war laut Unternehmensangaben auch der warme Herbst und das dadurch missglückte Geschäftsjahr 2018. Die Handelskette aus Köngen (Baden-Württemberg) mit rund 2900 Mitarbeitern und knapp 300 Filialen will sich nun sanieren.

„Der Geschäftsbetrieb der AWG geht trotz des eingeleiteten Schutzschirmverfahrens ohne Einschränkungen weiter“, sagte der generalbevollmächtigte Rechtsanwalt Martin Mucha am Montag. Die Löhne und Gehälter seien bis Ende April gesichert.

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Der Onlinehandel macht den Ketten zu schaffen - auch Gerry Weber und K&L in Insolvenz

Mit der Eigenverwaltung bleibt die Geschäftsführung vorerst in dem Unternehmen. Ihr zur Seite gestellt ist allerdings ein Anwalt als sogenannter Sachwalter, der vom Gericht bestellt wurde. Läuft die Eigenverwaltung schief, könnte er als Insolvenzverwalter komplett die Zügel übernehmen.

Viele Unternehmen in der Branche hatten zuletzt zu kämpfen, auch wegen der wachsenden Onlinekonkurrenz. Erst vergangene Woche hatte der Modehersteller Gerry Weber aus Nordrhein-Westfalen Insolvenz angemeldet - ebenfalls in Eigenverwaltung. Die Firma denkt nun auch über den Verkauf der Tochter Hallhuber nach und hat bereits einen Interessenten gefunden. Auch K&L aus dem oberbayerischen Weilheim steckt in Schwierigkeiten.

dpa

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