Schüsse in Baden-Württemberg: Sechs Tote - Polizei mit erster Vermutung zu Hintergründen 

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Auch Wirtschaftsforscher rechnen nicht mit einem wirtschaftlichen Abschwung. Foto: Bernd Wüstneck

Beschäftigungsrekord erwartet

BA-Chef: Auch Langzeitarbeitslose werden 2019 profitieren

Berlin (dpa) - Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erwartet für 2019 neue Rekordwerte bei der Beschäftigung. "Die Arbeitslosigkeit sinkt weiter. Das Risiko, seinen Job zu verlieren, ist so niedrig wie seit Jahren nicht mehr", sagte BA-Chef Detlef Scheele der "Bild"-Zeitung.

Im neuen Jahr würden besonders auch Menschen profitieren, die schon sehr lange arbeitslos sind. Die Jobcenter seien inzwischen finanziell viel besser ausgestattet, um sie individueller zu beraten und zu qualifizieren.

Allerdings werde es auf dem gut laufenden Arbeitsmarkt immer schwieriger, qualifizierte Fachkräfte zu finden, sagte Scheele der Zeitung. "Gerade deshalb werden wir alles dafür tun, um jedem, der arbeiten kann, zu helfen, einen Job zu finden oder ihn dabei unterstützen, im Job zu bleiben."

Auch der Chef des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Clemens Fuest, erwartet für den deutschen Arbeitsmarkt einen neuen Beschäftigungsrekord. Trotz der erwarteten Abschwächung des Wirtschaftswachstums stünden am Arbeitsmarkt die Ampeln weiter auf Grün, sagte Fuest. Die Konjunktur werde 2019 zwar abkühlen: "Aber wir erwarten keine Rezession, eher eine Normalisierung des Wachstums."

Auch beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet man nicht mit einem wirtschaftlichen Abschwung. "Deutschland erlebt nach wie vor goldene Jahre", sagte DIW-Chef Marcel Fratzscher dem Berliner "Tagesspiegel" (Montag). Die Wachstumszahlen für 2019 könnten ähnlich gut werden wie in diesem Jahr, erwartet der Ökonom. "Die Arbeitslosenquote wird weiter sinken, die Löhne werden nochmals steigen. Wenn im Ausland nichts schief geht, können wir uns noch auf zwei, drei goldene Jahre freuen."

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