Bahn bricht ein: 10,6 Prozent Minus im Fernverkehr

- Wiesbaden - Die Bahn hat einen massiven Einbruch im Fernverkehr erlitten. In den ersten drei Quartalen 2003 fuhren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden nur noch 86 Millionen Reisende mit Fernzügen. Das waren 10,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

<P>Nahverkehrszüge benutzten 1,4 Milliarden Menschen, 2,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Nach Ansicht von Beobachtern erhielt die Bahn im Fernverkehr die Quittung für ihr kompliziertes Preissystem.</P><P>Das neue Preissystem war nach massiver Kritik im August 2003 wieder geändert und die alte Bahncard 50 wieder eingeführt worden. Bahnsprecher Achim Stauß wies mit Blick auf die Entwicklung im Fernverkehr zudem auf das schlechte konjunkturelle Umfeld hin. Anfang des Jahres habe es auch Qualitätsprobleme bei der Bahn gegeben. </P>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schwache Autowerte und Brexit-Sorgen belasten Dax
Frankfurt/Main (dpa) - Brexit-Sorgen und Strafzoll-Drohungen von Donald Trump gegen deutsche Autobauer haben am Montag die Dax-Anleger verunsichert.
Schwache Autowerte und Brexit-Sorgen belasten Dax
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet
Berlin/München - Kurz vor seinem Amtsantritt hat Donald Trump die deutschen Autobauer abgewatscht, namentlich BMW. Doch was bedeutet das für die Hersteller konkret?
Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet
Stillstand bei Tarifrunde für Geldboten
Hannover (dpa) - Bei den Tarifverhandlungen für die rund 11 000 Beschäftigten der Geld- und Werttransportbranche sind sich beide Seiten noch nicht näher gekommen.
Stillstand bei Tarifrunde für Geldboten
Acht Milliardäre angeblich so reich wie die halbe Menschheit
Reichlich Diskussionsstoff für das 47. Weltwirtschaftsforum: Acht Männer besitzen so viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Menschheit, sagt Oxfam. Die wachsende soziale …
Acht Milliardäre angeblich so reich wie die halbe Menschheit

Kommentare