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Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer ( GDL) bemängeln fehlende Lokführer.

Bahn und Lokführer am Verhandlungstisch

Frankfurt/Main - Die Deutsche Bahn AG und die Lokführergewerkschaft GDL verhandeln seit Donnerstag über bessere Bedingungen für die gut 20 000 Lokführer des Konzerns.

Im Kern geht es bei dem neuen “Zukunftstarifvertrag“ darum, die Arbeitsbedingungen genauer an die Lebensphasen der Mitarbeiter anzupassen (Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen, Altersteilzeit) sowie Lokführer schneller umschulen zu können, die unverschuldet ihren Dienst nicht mehr antreten können - etwa weil sie an einem Unfall mit Todesfolge beteiligt waren.

“Wir haben nun die Chance, diese Zukunftsfragen gemeinsam zu gestalten“, sagte eine Bahn-Sprecherin zum Auftakt der Verhandlungen in Frankfurt. Vom nächsten Montag (9.1.) an will die Bahn in Berlin mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Verhandlungen zum gleichen Thema aufnehmen.

Große Personallücke bei der Bahn

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will nach Angaben einer Sprecherin auch das Thema Personalplanung auf den Tisch bringen. “Es gibt immer noch Ballungszentren, in denen haufenweise Lokführer fehlen.“ Die GDL beziffert die Personallücke bei der Bahn auf 500 Lokführer, inklusive der Bahnkonkurrenten seien es 800.

Deutsche-Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber hatte zum Jahresende darauf hingewiesen, dass die Bahn in Deutschland wieder Personal aufbaut. In abgelaufenen Jahr seien bis Ende November unterm Strich mehr als 4000 Mitarbeiter hinzugekommen, darunter 400 Lokführer, hatte Weber gesagt.

dpa

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