Bahn-Tarifstreit: Bislang kein neues Angebot der Bahn

Frankfurt/Main - Am zweiten Tag der Sondierungsgespräche hat die Bahn der Lokführergewerkschaft GDL bis zum Mittwochmittag kein neues Angebot vorgelegt. Die GDL bekräftigte erneut ihre Forderung nach einem eigenständigen Tarifvertrag, rechnete aber trotzdem mit Bewegung in dem seit Monaten festgefahrenen Tarifstreit.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verlangte von den Tarifparteien "volle Konzentration" auf eine Einigung. "Der Tarifkonflikt bei der Bahn darf nicht bis Weihnachten dauern", sagte sie der "Bild"-Zeitung (Mittwoch).

Bahn-Aufsichtsratsmitglied Georg Brunnhuber bestätigte, dass es vorerst weitere Sondierungen mit der GDL geben solle, die auch noch bis diesen Donnerstag dauern könnten. Der Bahn-Vorstand wolle klären, "was denn jetzt die wichtigste Forderung ist".

Ein "wirklich verhandlungsfähiges" Angebot lasse dann keiner Seite Raum für Ausflüchte. Brunnhuber sagte, er halte es für realistisch, dass Ende der Woche Verhandlungen beginnen könnten.

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