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EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba und Ulrich Weber, Personalvorstand der Deutsche Bahn AG, ringen um einen Tarifabschluss. 

EVG-Gesamtforderung: 7 Prozent

Bahn-Tarifrunde geht weiter: Neues Angebot der Bahn

Berlin - Die Tarifverhandlungen für rund 150.000 Beschäftigte der Deutschen Bahn sind am Sonntagnachmittag in Berlin fortgesetzt worden.

Der Konzern und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) wollten zunächst über ein Wahlmodell sprechen, bei dem sich die Arbeitnehmer selbst zwischen mehr Geld und mehr Freizeit entscheiden können.

Die Bahn legte dazu ein neues Angebot vor. Darin erklärt sie sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen bereit, diese Freizeit auch in Form von sechs Urlaubstagen zu gewähren. Darauf hatte die EVG bestanden. Umstritten ist aber noch, wie dies in der Praxis umgesetzt wird. Die Bahn hatte für das Wahlmodell bereits zuvor ein Volumen akzeptiert, das 2,5 Prozent Einkommenserhöhung entspricht.

EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba sagte vor Wiederaufnahme der Gespräche, das Wahlmodell sei „eine der Kernfragen“. „Wir glauben, dass wir das Wahlmodell zunächst verbindlich vereinbaren müssen, um dann über die nächsten Punkte zu verhandeln.“

dpa

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