+
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) setzt die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn fort. Foto: Lukas Schulze

Bahn und Eisenbahngewerkschaft setzen Tarifrunde fort

Frankfurt/Main (dpa) - Unter dem Eindruck der jüngsten Lokführerstreiks setzt die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn fort. Anders als die Lokführergewerkschaft GDL sieht die EVG derzeit keinen Anlass zu Arbeitsniederlegungen.

Die EVG fordert für ihre 100 000 Mitglieder bei der Bahn sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber ein Plus von 150 Euro im Monat. Sie hat zudem vorgeschlagen, für die bei ihr organisierten Lokführer zunächst die Regelungen in einen Tarifvertrag zu übernehmen, die bereits für die GDL-Mitglieder gelten.

Die Bahn hatte in der ersten Verhandlungsrunde Mitte September noch kein Angebot vorgelegt. Erschwert wird eine Einigung durch den Konflikt mit der GDL. Sie ringt mit der EVG um mehr Einfluss im Konzern. Bahn und EVG setzten in der ersten Runde eine Arbeitsgruppe ein, die klären sollte, wie konkurrierende Tarifverträge vermieden werden können.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Apple verklagt Chip-Zulieferer Qualcomm
San Diego - Smartphones brauchen eine Funkverbindung. Im Geschäft mit Chips dafür ist der US-Konzern Qualcomm besonders stark. Zuletzt geriet er zunehmend ins Visier von …
Apple verklagt Chip-Zulieferer Qualcomm
Air Asia treibt Pläne für Europa-Verbindungen voran
Davos/Kuala Lumpur (dpa) - Die malaysische Billigfluglinie Air Asia will im Sommer ihre Flüge nach Europa wieder aufnehmen. Zunächst sei eine Strecke von der …
Air Asia treibt Pläne für Europa-Verbindungen voran
Stürzt Trump die Welt in einen „Handelskrieg“?
Washington - Tiefschwarze Szenarien machen die Runde: Die neue US-Regierung könnte die Welt in einen „Handelskrieg“ stürzen. Es gibt viele Fragen und vorerst nur einige …
Stürzt Trump die Welt in einen „Handelskrieg“?
18.000 demonstrieren gegen "Agrarindustrie"
Berlin - Anlässlich des Beginns der Agrarmesse "Grüne Woche" haben Tausende in Berlin unter dem Motto "Wir haben es satt!" für eine Neuausrichtung der Landwirtschaft …
18.000 demonstrieren gegen "Agrarindustrie"

Kommentare