Bahn verkauft ihre Töchter

- Berlin - Die Deutsche Bahn verkauft ihre beiden Tochterfirmen Brenntag und Interfer Stahl für 1,4 Milliarden Euro an eine Beteiligungsfirma aus den USA. Der Aufsichtsrat des bundeseigenen Verkehrskonzerns stimmte dem Milliardengeschäft am Mittwoch in Berlin zu.

<P>Neuer Besitzer wird der Finanzinvestor Bain Capital, der die Unternehmen spätestens im März 2004 im Doppelpack übernehmen soll. Die Beteiligungsfirma hat in mehr als 180 Unternehmen investiert, vor allem im Chemiebereich. Bei Brenntag handelt es sich um einen Chemielogistiker, Interfer ist im Stahlhandel tätig. </P><P>Die beiden Töchter waren im vergangenen Jahr durch den Kauf des Logistikkonzerns Stinnes zur Bahn gekommen, für den der Konzern damals 2,5 Milliarden Euro zahlte. Das Interesse der Bahn galt jedoch allein der Speditionstochter Schenker. Sie hatte deshalb schon kurz nach dem Kauf erklärt, die Firmen weiterverkaufen zu wollen. </P><P>Bei einem Umsatz von 4,3 Milliarden Euro erzielte Brenntag im vergangenen Jahr einen Gewinn von 104 Millionen Euro. Interfer brachte es im operativen Geschäft bei einem Umsatz von 1,14 Milliarden auf ein Betriebsergebnis von 3,7 Millionen Euro. </P>

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