Bahn versucht mit Ersatzfahrplan Streikfolgen abzufangen

München - Ziel sei es, die Hälfte der Bahnen im Regionalverkehr und zwei Drittel der Fernverkehrszüge, vor allem die ICE-Linien, auf die Gleise zu schicken. Sicher sei jedoch, dass der Euro-City von München nach Klagenfurt in Österreich betroffen ist und auf deutscher Seite ausfalle.

"Momentan fahren wir im Ersatzfahrplan wie vorgesehen", sagte eine Bahnsprecherin am Donnerstagmorgen. Vor allem im S-Bahn-Verkehr ist mit Ausfällen zu rechnen. Die S-Bahnen in München fahren im Stundentakt. Nur die S8 von Pasing zum Flughafen fährt alle 20 Minuten. In Nürnberg soll der Betrieb mit zwei Zügen pro Linie und Stunde aufrechterhalten werden, sagte die Bahnsprecherin weiter. Die GDL gibt sich ihrerseits zufrieden. "Die Streikbeteiligung ist gut. Wir sind zuversichtlich, dass wir es bald geschafft haben", sagte ein GDL-Sprecher. Zahlreiche Züge seien stehen geblieben. Genaue Angaben konnten die GDL-Vertreter in Bayern aber noch nicht machen.

(dpa)

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