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Zur Stabilisierung der abgesenkten Gleise an der Rheintalbahn soll der Rastatter Tunnel mit Beton befüllt werden. Foto: Uli Deck

Rheintalbahn in Rastatt

Betonfüllung im kaputten Bahntunnel abgeschlossen

Der erste Schritt ist fast geschafft. Mit großen Mengen Beton ist der kaputte Abschnitt des Bahntunnels in Rastatt gefüllt und damit stabil. Nun will die Bahn darangehen, die abgesackte Hauptbahnlinie zu reparieren. Doch erst am 7. Oktober sollen wieder Züge fahren.

Rastatt (dpa) - Die Stabilisierung des beschädigten Bahntunnels in Rastatt mit Beton ist abgeschlossen. Die Röhre unterhalb der wichtigen Rheintalbahn wurde auf 150 Metern Länge mit 10 500 Kubikmetern Beton gefüllt.

Am 12. August waren in den nur knapp fünf Meter unter den Gleisen durchführenden Tunnel der Neubaustrecke zwischen Karlsruhe und Basel Wasser und Erdreich eingedrungen. Die Schienen sackten ab, der Verkehr wurde unterbrochen. Die Bahn plant, ab 7. Oktober wieder Züge über die Hauptachse des Nord-Süd-Verkehrs rollen zu lassen.

Jetzt können auch die Bewohner von vier direkt angrenzenden Wohnhäusern, die sicherheitshalber geräumt worden waren, zurückkehren, sagte der Arbeitsgebietsleiter der Deutschen Bahn für den Tunnelbau, Jürgen Kölmel, am Freitag auf der Baustelle. Anschließend werden die alten Gleise und das Schotterbett abgeräumt, um eine 120 Meter lange und einen Meter dicke Betonplatte zu gießen, auf der neue Gleise verlegt werden.

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