Bahngewerkschaft GDBA dringt auf kürzere Wochenarbeitszeit

Berlin - Nach der Tarifeinigung zwischen der Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL dringen jetzt auch die anderen Bahngewerkschaften auf eine Arbeitszeitverkürzung. "Ich gehe davon aus, dass die Bahn alle Mitarbeiter gleich behandelt", sagte am Samstag ein Sprecher der Verkehrsgewerkschaft GDBA und bestätigte einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Euro am Sonntag".

Nachdem die GDL eine Verkürzung der Arbeitszeit von 41 auf 40 Wochenstunden ausgehandelt habe, dürften die anderen Mitarbeiter nicht benachteiligt werden.

So eindeutig wollte sich Transnet allerdings nicht positionieren. Hier wurde darauf verwiesen, dass man schon seit längerem mit der Bahn im Gespräch über neue Entgeltstrukturen sei. Im Rahmen dieser Gespräche, die am Dienstag in Hannover fortgesetzt werden, sei eine kürzere Wochenarbeitszeit "sicherlich ein Modell", sagte ein Transnet-Sprecher.

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