Bahngewerkschaft GDBA dringt auf kürzere Wochenarbeitszeit

Berlin - Nach der Tarifeinigung zwischen der Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL dringen jetzt auch die anderen Bahngewerkschaften auf eine Arbeitszeitverkürzung. "Ich gehe davon aus, dass die Bahn alle Mitarbeiter gleich behandelt", sagte am Samstag ein Sprecher der Verkehrsgewerkschaft GDBA und bestätigte einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Euro am Sonntag".

Nachdem die GDL eine Verkürzung der Arbeitszeit von 41 auf 40 Wochenstunden ausgehandelt habe, dürften die anderen Mitarbeiter nicht benachteiligt werden.

So eindeutig wollte sich Transnet allerdings nicht positionieren. Hier wurde darauf verwiesen, dass man schon seit längerem mit der Bahn im Gespräch über neue Entgeltstrukturen sei. Im Rahmen dieser Gespräche, die am Dienstag in Hannover fortgesetzt werden, sei eine kürzere Wochenarbeitszeit "sicherlich ein Modell", sagte ein Transnet-Sprecher.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

So will Google den Walmart-Kunden das Einkaufen erleichtern
Der US-Internetkonzern Google und die weltgrößte Einzelhandelskette Walmart gehen eine Online-Partnerschaft ein. Das steckt dahinter. 
So will Google den Walmart-Kunden das Einkaufen erleichtern
Brüssel prüft Monsanto-Übernahme durch Bayer genauer
Die EU-Kommission will die Risiken des Zusammenschlusses für den Wettbewerb in der Agrarchemie genauer unter die Lupe nehmen. Bayer reagiert darauf gelassen. Der Konzern …
Brüssel prüft Monsanto-Übernahme durch Bayer genauer
Rheintalbahn soll am 7. Oktober wieder freigegeben werden
Alles dauert viel länger als zunächst gedacht. Erst am 7. Oktober sollen wieder Züge auf der europäischen Hauptachse Rheintalbahn fahren. Bis dahin muss das Notkonzept …
Rheintalbahn soll am 7. Oktober wieder freigegeben werden
Merkel will Spiele-Entwickler mit mehr Geld fördern
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei der Eröffnung der Computerspielemesse Gamescom der Branche eine stärkere staatliche Förderung in Aussicht gestellt.
Merkel will Spiele-Entwickler mit mehr Geld fördern

Kommentare