Bank Austria bringt 1,1 Milliarden Euro

- Wien/München - Der Börsengang der Bank Austria verhilft der HypoVereinsbank zu der erhofften Finanzspritze in Milliardenhöhe. Die Aktien bei Europas größtem Börsengang in diesem Jahr kosten 29 Euro, teilte Bank Austria-Chef Karl Samstag in Wien mit. Der Erlös der HVB dürfte 1,1 Milliarden Euro betragen. Die Emission sei mehrfach überzeichnet gewesen. "Mit dem Börsengang haben wir bewiesen, dass man eine überzeugende Story auch in schwierigen Börsenzeiten platzieren kann." Die Aktien der Bank Austria Creditanstalt werden heute erstmals an Börse Wien gehandelt.

<P>Der Ausgabepreis liegt in der Mitte der Zeichnungsspanne von 27 bis 31 Euro. Der Erlös aus dem Börsengang fällt damit geringer aus, als ursprünglich von der HypoVereinsbank erwartet. Konzernchef Dieter Rampl hatte auf einen Ausgabepreis von bis zu 34 Euro gehofft. Nun werden stattdessen zunächst rund 33 Millionen Aktien zu 29 Euro platziert. Damit fließen 960 Millionen Euro in die Kassen der HypoVereinsbank. Diese kann außerdem noch eine Mehrzuteilungsoption von knapp 5 Millionen weiteren Aktien ausüben. Damit wird sich der Erlös am Ende voraussichtlich auf 1,1 Milliarden Euro belaufen. Die HypoVereinsbank will auf diesem Weg ihre angeschlagene Kapitalbasis stärken.</P><P>Der größte Teil der Nachfrage für die Bank Austria-Aktien kam nach Angaben der Bank von internationalen institutionellen Investoren. "Dies steht in Einklang mit dem Ziel der BA-CA, eine breite internationale Aktionärsstruktur zu gewinnen." Wenn auch die Mehrzuteilungsoption genutzt wird, werden künftig knapp 25 Prozent der Anteile im Besitz von neuen Aktionären sein.<BR></P>

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