Bank of England stellt weitere Milliarden für Hilfskredite bereit

London - Als weiteren Schritt zur Beruhigung der Geldmärkte stellt die Bank of England zusätzlich Kredite in Höhe von zehn Milliarden Pfund (14 Milliarden Euro) bereit. Ziel sei die weitere Senkung der Kosten für die Darlehensvergabe zwischen den Geldhäusern und damit für den Verbraucher, berichtete der Sender BBC.

Die Bank of England erhöht damit ihre Finanzspritzen im Rahmen der in der vergangenen Woche bekanntgegebenen konzertierten Aktion mehrerer Notenbanken zur Überwindung der Kreditkrise, die durch Einbrüche am US-Hypothekenmarkt ausgelöst worden war. Beteiligt sind daran auch die US-Zentralbank, die Europäische Zentralbank (EZB), die Schweizer Notenbank (SNB) sowie die Bank of Canada (BoC). Insgesamt hatten sie am letzten Mittwoch die Bereitstellung von Krediten für die Geschäftsbanken in Höhe von 100 Milliarden Dollar (140 Milliarden Euro) in der Zeit vom 17. bis 20. Dezember bekanntgegeben.

Der Erfolg der Maßnahmen wird unter anderem daran gemessen, ob die Raten für die Kreditvergabe zwischen den Banken sinken und damit schließlich auch die Hypotheken- und andere Kreditzinsen. Die Interbank-Rate in Großbritannien ging jedoch seit der Ankündigung der Milliardenspritzen bislang nur leicht von 6,627 Prozent am Mittwoch auf jetzt 6,431 Prozent zurück.

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