Banken horten 777 Milliarden bei der EZB

Brüssel - Die Euro-Banken haben in der Nacht zum Freitag den Rekordbetrag von 777 Milliarden Euro bei der Europäischen Zentralbank (EZB) gebunkert. Der letzte Höchststand war deutlich niedriger.

Das übertrifft den bisherigen Höchststand der „Angstkasse“ um knapp 250 Milliarden Euro, wie aus von der EZB in Frankfurt am Main veröffentlichten Zahlen hervorgeht.

800 Banken hatten am Donnerstag von der EZB Kredite in Höhe von knapp 530 Milliarden Euro zu extrem günstigen Konditionen erhalten. Einen Großteil des Geldes ließen sie gleich wieder an die Notenbank zurückfließen. Dafür bekommen sie nur einen Mini-Zins von 0,25 Prozent.

Das sind die wichtigsten Organe der EU

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Während die meisten Institute inzwischen über ausreichend Geld verfügen, hat mindestens eine Bank Probleme. Das zeigt die EZB-Kreditlinie für Notfälle, aus der zuletzt 572 Millionen Euro angefordert worden sind.

AP

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