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Bereits am vergangenen Samstag gab es bundesweit Protestaktionen.

Bankenkritiker planen neue Proteste

Frankfurt/Main - Einen Tag vor dem Brüsseler EU-Gipfel sind am Samstag in mehreren deutschen Städten weitere Demonstrationen gegen die Macht der Banken geplant. Wo die Aktionen stattfinden sollen:

In Frankfurt am Main soll der Protestzug wieder zur Europäischen Zentralbank (EZB) führen. Nach Angaben des Ordnungsamtes der Stadt werden rund 2000 Menschen erwartet. Zum Protest aufgerufen haben Globalisierungskritiker von Attac, Aktivisten von “Occupy Frankfurt“ und die spanische Protestbewegung “Indignados“. Weitere Aktionen werde es unter anderem in Berlin, Köln und Düsseldorf geben, teilte Attac am Donnerstag mit.

Vor der EZB campierten Aktivisten am Donnerstag den sechsten Tag in Folge. Sie protestieren gegen ein Finanzsystem, das sie für nicht beherrschbar halten. Das Ordnungsamt zählte rund 50 Zelte. “Vor Ort läuft alles sehr reibungslos“, sagte ein Sprecher. Eine Aktivistin sprach von bis zu 70 Zelten und meinte: “Es kommen täglich neue Zelte hinzu.“ In die “Volksküche“ des Camps sei jeder eingeladen: “Jeder Mensch kann vorbeikommen, mit uns essen“, sagte sie.

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Vorbild der Proteste sind die Aktivisten von “Occupy Wall Street“ (“Besetzt die Wall Street“), die seit gut vier Wochen im New Yorker Finanzdistrikt campieren. In Frankfurt zelten vor allem junge Menschen, wie Aktivisten berichteten. Ältere Leute brächten dafür viele Spenden vorbei. Genehmigt ist das Protest-Camp bis 29. Oktober.

dpa

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