500 Bankenmitarbeiter demonstrieren in Frankfurt für mehr Geld

Frankfurt/Main - Im Tarifkonflikt bei den Banken haben am Donnerstag in der Finanzmetropole Frankfurt 500 Beschäftigte für mehr Geld demonstriert. Zu dem Warnstreik hatte die Gewerkschaft ver.di aufgerufen, um vor der dritten Verhandlungsrunde am 22. Juli den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.

 "Wir wollen eine anständige Gehaltserhöhung. Sie ist bitter nötig", sagte ver.di- Fachbereichsleiter Leonhard Regneri und verwies auf die hohe Teuerung in Deutschland.

ver.di fordert für die gut 250 000 Beschäftigten bei den privaten und öffentlichen Banken acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 260 Euro. Zudem verlangt die Gewerkschaft den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt. In Baden- Württemberg waren in den vergangenen Tagen bereits mehr als 600 Bankenmitarbeiter für mehr Geld auf die Straße gegangen. Die Verhandlungen werden am 22. Juli in Frankfurt fortgesetzt.

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