Bankmitarbeiter planen Demonstration

Beschäftigte von Commerzbank und Dresdner Bank wollen sich gegen den geplanten Stellenabbau wehren.

Die Gewerkschaft ver.di will einen Streik im Rahmen der laufenden Tarifauseinandersetzung für die privaten Banken an diesem Freitag (5.9.) in Frankfurt nutzen, um ihren Unmut über die Streichung von 9000 Stellen nach der Übernahme der Dresdner durch die Commerzbank deutlich zu machen.

"Wir werden um jeden Arbeitsplatz kämpfen und fordern umgehend Verhandlungen über einen Integrations- und Sozialtarifvertrag mit weitreichenden Vereinbarungen zu Standortsicherung und Beschäftigungsgarantien", betonte ver.di- Bundesvorstand Uwe Foullong am Mittwoch.

Bei den Beschäftigten der Dresdner Bank gebe es "sehr massive Ablehnung bis hin zu Wut" nach der Bekanntgabe des Milliardendeals. Auch unter Commerzbank- Beschäftigten sei die Lage angespannt: "Viele Beschäftigte fürchten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren", sagte Foullong.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bram Schot wird kommissarisch Audi-Chef
Audi-Chef Stadler sitzt in U-Haft - der Aufsichtsrat hat ihn deshalb erst einmal beurlaubt und den Vertriebsvorstand auf den Chefsessel gesetzt.
Bram Schot wird kommissarisch Audi-Chef
Dr. Oetker peilt weitere Übernahmen an
80 Jahre lang zählte die Schifffahrt zu Dr. Oetker. Zuletzt wurde die Sparte für 3,7 Milliarden Euro verkauft. Das kostete zwar Umsatz, bringt aber Geld für Zukäufe im …
Dr. Oetker peilt weitere Übernahmen an
Flugtickets sind zu Jahresbeginn teurer geworden
Nach dem Ende von Air Berlin machen sich die Billigflieger auf dem deutschen Markt weiter scharfe Konkurrenz. Die Ticketpreise sind einer Studie zufolge aber leicht …
Flugtickets sind zu Jahresbeginn teurer geworden
Musk wirft Mitarbeiter umfangreiche Sabotage vor
Die Produktion von Teslas Model 3 kommt nicht so richtig in Fahrt. Zu den diversen technischen Problemen kommt jetzt auch noch ein Saboteur aus den eigenen Reihen hinzu, …
Musk wirft Mitarbeiter umfangreiche Sabotage vor

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion