Bankmitarbeiter planen Demonstration

Beschäftigte von Commerzbank und Dresdner Bank wollen sich gegen den geplanten Stellenabbau wehren.

Die Gewerkschaft ver.di will einen Streik im Rahmen der laufenden Tarifauseinandersetzung für die privaten Banken an diesem Freitag (5.9.) in Frankfurt nutzen, um ihren Unmut über die Streichung von 9000 Stellen nach der Übernahme der Dresdner durch die Commerzbank deutlich zu machen.

"Wir werden um jeden Arbeitsplatz kämpfen und fordern umgehend Verhandlungen über einen Integrations- und Sozialtarifvertrag mit weitreichenden Vereinbarungen zu Standortsicherung und Beschäftigungsgarantien", betonte ver.di- Bundesvorstand Uwe Foullong am Mittwoch.

Bei den Beschäftigten der Dresdner Bank gebe es "sehr massive Ablehnung bis hin zu Wut" nach der Bekanntgabe des Milliardendeals. Auch unter Commerzbank- Beschäftigten sei die Lage angespannt: "Viele Beschäftigte fürchten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren", sagte Foullong.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

EU-Finanzminister kürzen schwarze Liste von Steueroasen
Wirtschaftliche Ungleichgewichte, Steueroasen, Griechenland: Die EU-Finanzminister haben bei ihrem Treffen in Brüssel eine Reihe von Dauerbaustellen abgearbeitet. Die …
EU-Finanzminister kürzen schwarze Liste von Steueroasen
Carsharing-Knaller: Car2go und Drivenow vor Fusion?
Die Autobauer Daimler und BMW wollen ihre Carsharing-Dienste zusammenlegen. Das berichtet eine Zeitung.
Carsharing-Knaller: Car2go und Drivenow vor Fusion?
Viel Vermögen in der Hand weniger Superreicher
Anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos weisen Forscher auf die weltweit ungleiche Vermögensverteilung hin. Sie sortieren dabei bekannte Zahlen neu. Das ruft bei …
Viel Vermögen in der Hand weniger Superreicher
Stromkonzerne kritisieren Energiepolitik: "Tut endlich was"
In den Koalitionsverhandlungen wird die Energiepolitik eine wichtige Rolle spielen. Eon-Chef Teyssen kritisiert die bisherigen Ankündigung als unzureichend. Seine …
Stromkonzerne kritisieren Energiepolitik: "Tut endlich was"

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion