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Barmer Verwaltungsrat billigt Fusion mit GEK.

Barmer billigt Fusion mit Gmünder Ersatzkasse

Berlin - Der Verwaltungsrat der Barmer Krankenkasse hat der Fusion mit der Gmünder Ersatzkasse zugestimmt. Die neue Kasse versichert insgesamt 8,6 Millionen Menschen.

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Gmünder und Barmer sollen größte Kasse werden

Der Weg für den Zusammenschluss von Barmer und Gmünder Ersatzkasse (GEK) ist frei. Der Verwaltungsrat der Barmer Ersatzkasse stimmte der Vereinigung zu, wie die Barmer am Freitag mitteilte. Anfang November soll über den Fusionsvertrag und die Satzung der neuen Kasse beraten werden. Die neue Krankenkasse könnte im Januar 2010 ihre Arbeit aufnehmen.

Die GEK hat mindestens 1,7 Millionen Versicherte, die Barmer Ersatzkasse ungefähr 6,8 Millionen. Bei den Allgemeinen Ortskrankenkassen sind nach deren Angaben rund 24 Millionen Menschen versichert. Der Vorsitzende des Barmer-Verwaltungsrats zeigte sich überzeugt, dass die neue Kasse nicht nur aufgrund ihrer Größe eine bessere Verhandlungsposition gegenüber den Leistungserbringern haben werde. “Wir werden die Kompetenzen, Stärken und Erfahrungen beider Kassen bündeln, um unseren Versicherten auch mit neuen und besseren Verträgen einen noch besseren Gesundheitsservice anbieten zu können“, sagte Holger Langkutsch.

Ziel sei es, die Marktführerschaft unter allen Krankenkassen Deutschlands beim Service, der Leistung und der Beratung zu erreichen. Die GEK verhandelte in den vergangenen Wochen ausführlich mit den großen Ersatzkassen über einen Zusammenschluss. Auf Grundlage der verhandelten Eckpunkte entschied sie sich für eine Vereinigung mit der Barmer.

dpa/AP

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