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EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sieht in der Umschuldung Griechenlands keine Alternative zum Sparkurs.

Barroso kritisiert „sanfte Umschuldung“ Griechenlands

Brüssel - EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso findet keinen Gefallen an einer Umschuldung Griechenlands: Der Plan der Euro-Finanzminister sei keine Alternative zu weiteren Sparmaßnahmen.

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat die von der Eurogruppe erwogene “sanfte Umschuldung“ Griechenlands kritisiert. Kontinuität sei das Grundprinzip jeder Politik, insbesondere der Haushaltspolitik. Es sei daher “nicht hilfreich, jeden Tag mit neuen Ideen oder Bedingungen zu kommen“, sagte er mit Blick auf das für Griechenland vereinbarte Konsolidierungsprogramm. Der Kommissionschef äußerte sich am Mittwoch auf dem Brüsseler Wirtschaftsforum (BEF).

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Der luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker hatte in der Nacht zum Dienstag erstmals öffentlich gemacht, dass Griechenland auch mit einer freiwilligen Kreditlaufzeitverlängerung seitens der privaten Gläubiger geholfen werden soll. Barroso betonte am Mittwoch, Athen dürfe auch bei einer möglichen Umschuldung nicht vom Konsolidierungskurs abweichen. “Schuldenumstrukturierung könnte niemals eine Alternative zu den zugegeben schmerzhaften Anpassungen sein, sie müssen umgesetzt werden.“

dapd

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